11. bis 12. Dezember 2021
11. bis 12. Dezember 2021
Nach unserem gemütlichen Bummel durch Pistoia geht es weiter zu unserem nächsten Ziel: einem kleinen Städtchen am Ausläufer des Apennin, unweit von Florenz.
Unterwegs nach Vinci
Nach kurzer Fahrt erreichen wir Vinci. Eine schmale Gasse führt zum Stellplatz – der bei unserer Ankunft leider komplett mit Privatautos belegt ist. Ein Blick auf die Karte rettet die Situation: Ein weiterer Parkplatz liegt nicht weit entfernt, und tatsächlich finden wir dort für ein paar Stunden einen Platz. Am Abend kehren wir zum offiziellen Stellplatz zurück, wo diesmal alles problemlos klappt.












Olivenhaine und Apennin-Panorama
Auch am nächsten Tag lacht uns die Sonne entgegen und wir freuen uns auf einen gemütlichen Spaziergang durch die Olivenhaine, der uns zu einem ganz besonderen Ort führen wird. Bis zu den Oliven geht es aber erst mal noch ein Stückchen durch’s Tal.
















Mitten durch die Olivenhaine
Bald verlassen wir die befestigten Strassen und steigen durch die Olivenhaine hügelan. Von oben öffnet sich ein weiter Blick über die Ebene und auf die schneebedeckten Gipfel des Apennin.









Abgesehen von ein paar Hunden und Vögeln begegnen wir keiner Menschenseele, was Jason und Shadow sichtlich geniessen, denn beide dürfen fast die ganze Zeit frei laufen. Shadow hat mit seiner Nase im Wald zwar noch das eine oder andere Tier aufgespürt, lässt sich aber zuverlässig abrufen.














Es blüht und grünt
Immer wieder staunen wir, was hier im Dezember noch alles blüht und Früchte trägt.







Oliven über Oliven




Posen mit den Jungs
















Shadow und die Blümchen








Auf den Spuren von Leonardo da Vinci
Noch ein paar Höhenmeter, dann stehen wir vor dem vermutlichen Geburtshaus von Leonardo da Vinci. Er wurde 1452 als unehelicher Sohn des Notars Piero da Vinci und der Magd Caterina geboren. Sein Vater erkannte ihn zwar an, und Leonardo wuchs bei den Grosseltern in Vinci auf, doch aufgrund seiner unehelichen Geburt blieb ihm der Beruf des Vaters verwehrt.
Ein Glück für die Welt! Denn Leonardo da Vinci sollte zu einem der grössten Universalgelehrten aller Zeiten werden.
















Auch auf dem steilen Rückweg nach Vinci begegnet uns sein Name auf Schritt und Tritt. Man spürt deutlich, wie stolz das Städtchen auf seinen weltberühmten Sohn ist.







Castello dei Conti Guidi – Ein letzter Höhepunkt
Nach knapp drei Stunden Wanderung sind wir müde, und wir müssen bald weiterfahren: Auf dem Stellplatz dürfen wir leider nur eine Nacht bleiben.
Das Castello dei Conti Guidi aus dem 12. Jahrhundert lassen wir uns dennoch nicht entgehen, zumindest den Innenhof. Zum Abschluss flanieren wir noch kurz durch die Hauptstrasse mit ihren farbenfrohen Blumen.















Bereut haben wir den Umweg keinen Moment. Vinci hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde, und Leonardo ist hier, in jeder Gasse, allgegenwärtig.












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