20.09.2026
Kurz den nächsten Standort ins Navi eingegeben: St. Valentin auf der Haide, gerade einmal unterhalb des Reschensees. Und dann erst einmal die Augen gerieben. 🤔
Die vom Navi vorgeschlagene Route führt mich doch tatsächlich wieder zurück nach Landquart, dem Rhein entlang und anschliessend über den Arlberg nach Landeck, bevor es dann zum eigentlich angestrebten Ziel geht. Irgendwo muss also eine Strecke gesperrt oder mit meinen Fahrzeugdaten nicht kompatibel sein – zu schwer, zu hoch, zu breit? Wer weiss das schon genau. 😄
Da ich die Strecke schon einmal gefahren bin, beschliesse ich kurzerhand, meinem eigenen Gespür zu vertrauen und mache mich einfach auf den Weg. Dem Wegweiser Richtung Davos folgend, geht es zunächst gemütlich voran. Kurz vor der Alpenstadt kommt dann der Abzweiger zum Flüelapass.
Von nun an werden die Hinweise des Navis allerdings immer eindringlicher: Vor mir liege eine Beschränkung auf 3,5 Tonnen. Mehrfach wird darauf hingewiesen, umgeleitet und wieder gewarnt. Nur: In der Wirklichkeit ist von einer solchen Beschränkung weit und breit nichts zu sehen. Also weiterfahren und hoffen, dass die Realität diesmal recht behält. 😉
Erst oben auf der Passhöhe gibt das Navi schliesslich auf und zeigt mir den direkten Weg zum Ziel. Dort angekommen, habe ich offenbar gerade noch rechtzeitig die Kurve gekriegt und ergattere einen der letzten freien Stellplätze. Keine Stunde später ist der gesamte Platz voll. Eine wichtige Lehre für später: Nicht zu spät am Zielort ankommen!

Am nächsten Tag steht dann die Cachertour rund um den wunderschönen Haidersee auf dem Programm. Der See liegt auf rund 1.450 Metern Höhe direkt bei St. Valentin auf der Haide, ist knapp 89 Hektar gross und bis zu 15 Meter tief. Eine rund fünf Kilometer langer Uferweg lädt zum Spazieren und Wandern ein – und genau das ist natürlich auch für eine ausgedehnte Cache-Runde geradezu ideal.
Es ist Samstag, das Wetter spielt mit und bereits gegen 10 Uhr sind erstaunlich viele Spaziergänger unterwegs. Das macht die eine oder andere Dosensuche natürlich nicht unbedingt einfacher. Dazu kommen jede Menge Hundebesitzer, die den schönen Rundweg ebenfalls für ihre morgendliche Runde nutzen.
Für Shadow ist das natürlich kein Problem – ganz im Gegenteil. Der Cacherdog hat alle Pfoten voll zu tun, schliesslich gibt es rund um den See jede Menge Nachrichten zu lesen, zu erschnüffeln und selbstverständlich auch ausführlich zu kommentieren. 🐕😄





Der Haidersee selbst ist dabei ein richtig schöner Begleiter auf der Runde. Immer wieder ergeben sich neue Ausblicke auf das Wasser und die umliegende Bergwelt. Die Seerunde führt grösstenteils direkt am Ufer entlang – perfekt also, um Bewegung, Landschaft und Geocaching miteinander zu verbinden.





Nach mehr als drei Stunden sind wir schliesslich wieder beim Wohnmobil angekommen. Jetzt ist Entspannung angesagt. Zumindest Shadow nimmt diese Aufgabe sehr ernst und macht es sich zufrieden vor dem WoMo gemütlich. 😎🐾
Ich dagegen nutze den Nachmittag weniger entspannt und recherchiere ausgiebig, wie ich für die Weiterfahrt durch Slowenien an die notwendige Maut-Box komme. Auch das gehört offenbar zum Abenteuer Wohnmobilreise dazu: Während Shadow die Umgebung studiert, lese ich mich durch Mautbestimmungen. 😄
Ein wunderschöner Zwischenstopp am Haidersee, eine tolle Cacherrunde und wieder ein Tag, an dem sich gezeigt hat: Manchmal sollte man dem Navi einfach nicht alles glauben.
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