Ein Besuch Prags und seines Umfeldes

23. bis 26. Mai 2025

Die Anreise

Da wir ohne Mautbox und somit ohne die Benutzung von mautpflichtigen Strassen reisen, muss jede Route sorgfältig geplant werden. Kurz vor dem Ziel meldet das Navi jedoch eine Gewichtsbeschränkung – ein kurzer Anruf beim Campingplatz-Betreiber bringt aber zum Glück die Klarheit, dass wir bis zu ihm fahren dürfen Und so kommen wir am Ende doch noch gut und vor allem problemlos auf der Halbinsel in der Moldau an. Auch wenn der letzte Streckenabschnitt wiederum so schmal ist, dass kein Kreuzen mit anderen Fahrzeugen möglich wäre – zum Glück begegnet uns niemand.

Abendspaziergang auf der Moldau-Insel

Unser Campingplatz liegt fast am Anfang der künstlich angelegten, 1,7 Kilometer langen Moldauinsel „Císařská louka„. Hier empfängt uns ein sehr netter Platzbetreiber – alles ist schön gepflegt und gut ausgestattet. Zudem ist er für einen Stadt-Campingplatz mit 33 Euro auch noch verhältnismässig günstig.

Auf unserem Abendspaziergang entdecken wir weiter hinten noch einen weiteren Campingplatz, der uns gut gefällt. Er ist nicht nur geräumiger, sondern auch deutlich grüner als unserer und liegt erst noch näher zur Fähre. Zudem fahren bis dorthin nur wenige Autos, da der Golfplatz mit Restaurant und Driving Range weiter vorne liegt. Vermutlich werden wir bei unserem nächsten Besuch dort stehen.

Abgesehen von den Autos – und auch diese in nicht in Massen – herrscht auf der Insel eine angenehme Ruhe. Vogelgezwitscher erfüllt die Luft, durchbrochen von den Anfeuerungsrufen der Trainer, die ihre Rudermannschaften auf einem Beiboot auf der Moldaubegleiten. Eine entspannte Atmosphäre, perfekt für unsere ersten Prager Tage.

Dieter auf Cache-Suche

Während Monika auf der Halbinsel bleibt und mit Shadow und Lenny die Insel weiter erkundet, unternimmt Dieter mit dem Velo einen Ausflug in die Umgebung von Prag. Dies natürlich nicht ganz ohne Hintergedanken – hofft er doch, dabei den einen oder anderen Cache zu heben.

Auf seiner Tour gelangt er auch zum Botschaftsbezirk. Dort kann er beobachten, wie penibel die einfahrenden Autos bei der amerikanischen Botschaft kontrolliert werden – selbst der Unterboden wird dank eines Spiegels nicht ausgelassen. Die Massnahmen sind beeindruckend und zeigen, wie ernst hier die Sicherheit genommen wird.

25. Mai 2023

Ein Ausflug in die Natur

Nach der Stadttour sollen Shadow und Lenny wieder etwas Freilauf bekommen. Auf der Karte sehen wir, dass es unweit von uns und etwas oberhalb offenes Gelände gibt. Dort angekommen, stellen wir jedoch fest, dass uns die Bahnlinie einen Strich durch die Rechnung macht.

So müssen wir den schmalen Weg, den wir mühsam hochgekraxelt sind und von dem Dieter fest überzeugt war, dass es einen Übergang gibt, wieder zurück. Dabei machen wir auch unfreiwillige Bekanntschaft mit dem einen oder anderen störrischen Ast.

Unsere Wege trennen sich

Wir sind jedoch bis dahin schon einige Zeit auf dem heissen Asphalt unterwegs gewesen, und durch den Umweg würde es noch eine Weile so weitergehen. Deshalb beschliesst Monika mit Lenny zum Wohnmobil zurückzukehren. Dieter möchte jedoch die geplante Tour fertig laufen – insbesondere das „Prokopské údolí“ mit dem kleinen See am Eingang lockt ihn. Und so trennen sich hier unsere Wege.

Die Strecke ist jedoch deutlich länger als gedacht, und so kommen Dieter und Shadow geschafft, aber begeistert von einer schönen Wanderung zurück.

Lennys und Monikas Rückweg

Wir schlendern gemütlich zurück zum Wohnmobil und versuchen dabei möglichst oft auf der Schattenseite zu gehen. Der warme Asphalt unter den Pfoten ist für Lenny nicht wirklich angenehm – auch wenn er sich nichts anmerken lässt.

© Womocanis.ch
Womocanis.travel.blog


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