Ostrá an der Elbe

26. bis 30. Mai 2023

Mautgebühren – Eine unerwartete Herausforderung

Während der Fahrt kommen wir auf die Mautgebühren zu sprechen, denn bei ihrer Internetrecherche hat Monika entdeckt: Nicht nur Autobahnen und Schnellstrassen sind mautpflichtig, sondern auch viele kleine. Mit Schrecken stellen wir fest, dass wir vermutlich gerade auf einem pflichtigen Strassenstück fahren, Und tatsächlich entdecken wir schon bald das schwarze M im gelben Kreis, Umdrehen ist hier unmöglich, also hoffen wir auf Glück, dass heute niemand schaut,

Leider weiss unser Navi von alldem nichts, denn viele Abschnitte sind erst im letzten Jahr hinzugekommen. Auch gilt die vermeintliche Regel nicht mehr, dass nur Autobahnen und einstellige Strassennummern mautpflichtig sind, auf die sich Dieter bis hierhin verlassen hatte. Deshalb halten wir an und konsultieren die Karte aller mautpflichtigen mautpflichtigen Strassen und Strassenabschnitte, um den weiteren Weg zu planen. Für Dieter bedeutet dies für die nächsten Tage noch detailliertere Vorabplanung, da manche Strassen zwischendurch von mautfrei auf mautpflichtig wechseln können. Hinzu kommen die vielen 3,5-Tonnen-Beschränkungen.

Leider weiss unser Navi von alldem nichts, denn viele Abschnitte sind erst im letzten Jahr hinzugekommen. Auch gilt die vermeintliche Regel nicht mehr, dass nur Autobahnen und einstellige Strassennummern mautpflichtig sind, auf die sich Dieter bis hierhin verlassen hatte. Deshalb halten wir an und konsultieren die Karte aller um den weiteren Weg zu planen. Für Dieter bedeutet dies für die nächsten Tage noch detailliertere Vorabplanung, da manche Strassen zwischendurch von mautfrei auf mautpflichtig wechseln können. Hinzu kommen die vielen 3,5-Tonnen-Beschränkungen.

Pfingsten

Da Pfingsten vor der Tür steht, reservieren wir für die nächsten Tage einen Platz auf dem Autokemp in Ostrá. Das Navi zeigt 2¼ Stunden Fahrtzeit – auch für Shadow gut machbar.

Unterwegs kaufen wir noch rasch für die Feiertage ein. Auf der Weiterfahrt geht jedoch plötzlich nichts mehr – überall stossen wir auf Verbotsschilder für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen. Hinzu kommt, dass wir einige vom Navi gefundenen Strecken wegen Mautpflicht nicht fahren können: Wir haben weder eine Mautbox (für WoMos über 3,5 Tonnen obligatorisch) noch bekommen wir kurzfristig eine – die hätten wir vor der Einreise kaufen müssen.

Umdrehen und einen anderen Weg finden ist die einzige Lösung. Auch auf dem Umweg treffen wir jedoch noch einmal auf eine 3,5-Tonnen-Einschränkung. Da aber darüber auch noch eine 18-Tonnen-Tafel hängt, beschliesst Dieter weiterzufahren. Zum Glück – keine Ahnung, ob wir sonst noch irgendwann angekommen wären. So haben wir einfach nur zwei Stunden länger gebraucht. 😀

Unser schöner Stellplatz in Ostrá

Spaziergang über Land

Heute wird es warm. Und so bleiben wir nach dem Morgenspaziergang heute erst einmal beim Wohnmobil. Umso mehr geniessen am späten Nachmittag einen langen Spaziergang um den See. Dabei treffen wir auf viele kleine Häuschen mit wunderschön gestalteten Gärten.

Danach geht es durch die Felder weiter.

Als wir jedoch in den Wald eintauchen, muss auch Shadow an die Leine – hier scheint es gar spannend zu riechen. Dafür gibt es als Entschädigung und Beschäftigung zwischendurch kleine Schnüffelspiele, sogar einen Riesenleckerchenbaum haben wir gefunden. Auch Dieters Suche wird mit einem Cache belohnt.

Wir schwören, der Baum hat schon vorher hier gelegen. Wir Vierbeiner hätten ja unter drunter durchschlüpfen können, aber wir wollten dann die Menschlein nicht alleine lassen.

Spaziergang der „Labem“ entlang

Heute setzen wir unseren Spaziergang dort fort, wo wir gestern aufgehört haben. Shadow und Lenny geniessen den Freilauf entlang der Elbe. Wir müssen nur gut auf die Fahrradfahrer aufpassen, die zum Teil nicht einmal Rücksicht auf uns Menschen nehmen. Zum Glück sind nicht allzu viele unterwegs.

Wenn man bedenkt, dass wir hier nur auf 178 Meter über Meer sind und wie viele Kilometer die Elbe bis nach Cuxhaven an der Nordsee noch zurücklegen wird – wie schafft sie über 1’000 Kilometer mit so wenig Gefälle?

Der elegante Springer

Shadow hat einfach einen ganz eigenen Sprungstil <3

Unser letzter Tag in Ostrá

Nachdem es gestern für Shadow und Lenny aufgrund der vielen Wilddüfte stellenweise sehr aufregend war, beschliessen wir, den Wald auszulassen und auf der anderen Seite des Sees lang zu gehen. Das bedeutet zwar längere Zeit an der Kurzleine für die Beiden. Da sie dies inzwischen recht gut machen, kommen wir gut voran und sind bald auf der gegenüberliegenden Seite des Campingplatzes angekommen. Hier darf dann auch Lenny frei laufen, was er sichtlich geniesst.

Spielspass am Seeufer

Eine herrliche Wiese, zwei tolle Hunde und zwei Spielis – das macht nicht nur den Hunden Spass, sondern auch der Fotografin 😀

Shadow liebt es, mit seiner Beute die Weite des Platzes auszunutzen und sie dabei totzuschütteln. Da braucht er für eine Weile niemand anderes.

Lenny hingegen findet es schöner, Zieh- und Lauerspiele mit uns zu machen. Und der See sorgt für Abkühlung zwischendurch.

Wir bekommen Besuch

Die beiden Jungs hätten vermutlich noch lange so weiter spielen können. Aber wir lassen sie erst einmal Pause machen, bevor es angeleint weiter geht. Zum Glück – denn genau als wir in den schmalen Waldweg eintauchen wollen, kommt eine Reiterin mit ihrem Hund auf uns zu. Sie ist sehr rücksichtsvoll und wartet, bis wir zurück auf der Wiese sind. Kurz begrüsst der andere Hund beim Weitergehen noch unsere Zwei, bevor er der Reiterin folgt.

Danach sind wieder ganz alleine unterwegs und treffen nur ab und an auf einen Fischer, die sich aber alle nicht für uns interessieren.

© Womocanis.ch
Womocanis.travel.blog


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