19. bis 21. November 2023
Eindrücke von unserer Fahrt durch’s Supramonte Gebirge
Erst einmal geht es aber noch ein kleiner Stückchen zum Pass hoch. Dort steht auch das Hotel, wo der Wanderweg zur Gola Gorropu abgeht. Um die Jahreszeit ist das Hotel jedoch geschlossen.



Ab hier geht es dann nur noch abwärts Dorgali entgegen. Dabei geniessen wir die Ausblicke auf die Bergkuppen und den Eingang der Schlucht.


















Auf dem Weg zum Stellplatz
Viele Stell- und Campingplätze sind um die Jahreszeit nicht mehr offen. Im Landesinnern finden sich jedoch immer wieder Agricampings oder Bauernhöfe, die Übernachtungsplätze auf ihrem Land anbieten – teils mit, teils ohne Infrastruktur. Und so einen Platz finden wir in der Nähe von Dorgali.








Die Strasse zum Agricamping ist lang und holprig. Als wir bereits glauben, nicht mehr richtig zu fahren, entdecken wir das Willkommensschild des Agricampings und happy biegen wir zum Hof ein. Erst viel später merken wir, dass dies nicht der richtige Entscheid war. Denn statt beim offiziellen Stellplatz mit Strom und Wasser sind wir beim Hof gelandet. Inzwischen ist jedoch die Dämmerung hereingebrochen und da noch einmal das Wagnis einzugehen, den richtigen Weg zu finden, getrauen wir uns nicht. Und so fragen wir den Besitzer, ob es in Ordnung ist, wenn wir bleiben. Dieser hat zum Glück nichts dagegen und der kleine Hofhund freut sich erst recht, dass er etwas Abwechslung hat.






Schadenbehebung
Die Nacht war herrlich ruhig und am Morgen lacht uns erneut die Sonne entgegen. Was für ein herrliches Wetter Ende November. Aber bevor wir uns zum Spaziergang aufmachen können, muss Dieter noch seinen Werkzeugkoffer auspacken.
Denn auf der holprigen Anfahrt hat sich eines der Gestelle in der Garage gelockert und die Kisten hängen schräg in den Seilen. Zum Glück ist unsere Werkzeugkiste gut gefüllt. Aber trotzdem braucht es eine Weile bis das Gestell wieder sauber aufgebaut ist. Und diesmal hält es mit den zusätzlichen Befestigungen hoffentlich für eine Ewigkeit.




Diese Zeit nutzen Shadow und Lenny, um sich mit dem Hofhund anzufreunden und die Umgebung zu erkunden.




Spaziergang zum eigentlichen Stellplatz
Der Hofhund hat ebenfalls Spass am Spaziergang und begleitet uns bis zum Stellplatz.




Von hier oben haben wir einen herrlichen Ausblick auf den Cedrino-See, welcher zwischen den Bergen Tului und Bardia liegt und von Olivenhainen umrahmt ist. Der See entstand 1984 durch die Aufstauung des gleichnamigen Flusses und lockt im Sommer Paddler, Kajakfahrer und Wanderer an. Heute jedoch liegt er ruhig und einsam vor uns.
Leider rennt genau in diesem Moment eine Katze an uns vorbei. Bevor wir reagieren können, hat Lenny Monika die Leine aus der Hand gerissen und folgt ihr bergab in Richtung See. Wir befürchten bereits das Schlimmste und fragen uns, wie wir da runter kommen sollen, als Lenny schon wieder über beide Backen grinsend und atemlos bei uns steht. Der Stein, der uns vom Herzen gefallen ist, hat man vermutlich bis ans Ufer des Sees gehört. Dieses Abenteuer reicht Monika erst einmal und sie kehrt mit Lenny zurück zum Wohnmobil.




Dieter hingegen wandert noch weiter zum See, begleitet von Shadow und dem kleinen Hund. Im Gegensatz zu Lenny nehmen die Drei nicht den direkten Weg durch’s Gestrüpp sondern den offiziellen Rundweg. Unten angekommen, liegt der See ruhig vor ihnen, im Sommer hätten sie hier Paddler und Boote bestaunen können.
Abreise mit Hundebegleitung
Nach einer weiteren ruhigen Nacht bereitet Dieter das Wohnmobil für die Abreise vor. In der Zeit läuft Monika mit den Jungs schon mal vor. Und auch diesmal schliesst sich ihnen der kleine Hund schon bald wieder an. Er scheint sich in der Gesellschaft von Lenny und Shadow sichtlich wohl zu fühlen. Einzig Lennys Spielavancen verbietet er sich.








Anschliessend geht es gemeinsam weiter.





Zum Abschluss gibt es noch eine kleine Futterbeschäftigung während wir auf Dieter warten. Dabei hält sich der Hofhund erst einmal diskret auf Abstand. Aber als er merkt, dass weder Shadow noch Lenny etwas gegen seine Gesellschaft haben, gesellt auch er sich dazu. Nach seiner Ankunft versorgt Dieter unsere Hunde im Auto während Monika dem kleinen Hund noch etwas Futter als Ablenkung ausstreut – nicht dass er uns auch noch ins Wohnmobil folgt oder schlimmer noch, unters Auto läuft.







Mit einem letzten Blick auf den kleinen Hofhund, der ganz versunken in die Futtersuche ist, verlassen wir das Agricamping Neule und einmal mehr mit vielen schönen Erinnerungen an das Landesinnere.
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