Castello di Santa Severa in Santa Marinella

21. bis 26. Januar 2022

Die Suche nach dem nächsten Strandparadies

Der Tag am Strand hat uns allen gut getan, und so schauen wir auf der Karte nach dem nächsten längeren Strandabschnitt auf unserer Route. Beim Castello di Santa Severa werden wir fündig. Nun hoffen wir einfach, dass wir diesmal nicht wieder vor verschlossenen Schranken stehen.

Wir haben Glück – der Platz ist nicht nur offen, auf der Tafel am Eingang steht sogar, dass wir hier übernachten dürfen. Schöner kann man fast nicht stehen, auch wenn es keine Infrastruktur für Wohnmobile gibt. Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich ein Brunnen, an dem wir zumindest mit dem Kanister Frischwasser für uns und die Hunde holen können.

Trotz Wochenende ist der Platz fast leer, und die drei oder vier anderen Wohnmobile sind gut über das Gelände verteilt. Selbst am nächsten Tag, einem Sonntag, ist hier nicht viel mehr los – so geniessen wir wieder einmal einen wundervollen Strand fast für uns alleine. Das gefällt uns so gut, dass wir am Ende gleich vier Nächte hier bleiben.

Santuario Etrusco di Pyrgi – Entdeckung einer antiken Welt

Am Abend gibt es nur einen kurzen Spaziergang rund um das Gelände des Schlosses. Dabei entdecken wir einen kleinen Trampelpfad, dem wir am nächsten Tag neugierig folgen.

Dabei stossen wir auf die etruskischen Ausgrabungsstätten „Il grande santuario etrusco di Pyrgi“ und erfahren, dass es sich um ein bedeutendes Heiligtum der Etrusker handelt. Der Ort „Pyrgi“ war einst einer der grössten Häfen der Tyrrhennischen Küste – eine wichtige Handelsmetropole der Antike. Auch vor der im 9. Jahrhundert erbauten Burg befand sich einst ein Hafen, der jedoch inzwischen vom Wasser bedeckt ist.

Spiel und Spass am endlosen Strand

Der weite Sandstrand wird zum Spielplatz für Shadow und Jason. Hier können sie nach Herzenslust laufen und ich zwischendurch tolle Fotos machen.

Zu den weiteren Bildern von Shadow und Jason am Strand

Abendspaziergang bis zum Naturschutzreservat

Am nächsten Tag brechen wir erst am späten Nachmittag auf, um den Strand bis ganz ans Ende zum Naturschutzreservat zu erkunden. Dieser beschert uns einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Meer. Erst als die Nacht hereinbricht, kehren wir zurück. Zum Glück haben weder Shadow noch Jason ein Problem mit der Dunkelheit.

Badeplausch und Schwimmstunden

Tag drei am Strand: Das Wochenende ist vorbei, und so spazieren wir diesmal in Richtung Stadt. Unterwegs nutzen wir die flachen, abgetrennten Bereiche, um Shadow an das Schwimmen im Meer zu gewöhnen.

Man sieht ihm an, dass er keinerlei Berührungsängste hat – mutig stürzt er sich in die Wellen. Jason hingegen bleibt seinem Motto treu: Im Alter fängt man nichts Neues mehr an. Er begnügt sich mit dem flachen Bereich und beobachtet seinen jüngeren Kollegen beim Schwimmen.

Hundebegegnungen

Auch wenn wir meistens alleine unterwegs sind, gibt es doch auch die eine oder andere Hundebegegnung mit freilaufenden Hunden. Deren Besitzer sind nicht weiter bekümmert und laufen einfach weiter. Und es braucht eine Weile bis sie auf die Idee kommen, ihre Hunde mal zu sich zu holen. Aber zum Glück ist keiner der Hunde auf Krawall aus. Jason ist trotzdem not amused und versucht mehrmals den Labi zu stoppen,

© Womocanis.ch
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