16. bis 18. Oktober 2023
Spaziergänge zu den Felsengräbern
Heute zeigen sich zum ersten Mal auch tagsüber Wolken und so müssen wir nicht bis zum Abend warten, um uns auf den Weg zu den Felsengräber zu machen.
Diesmal geht unsere Wanderung hinter dem Torre de Argentina weiter und wir staunen wie ganz anders sich hier die Landschaft präsentiert. Und bei jedem weiteren Schritt, verändert sie sich weiter.







Eine Weile später treffen wir auf das einzige Gebäude weit und breit. Seine Bewohner sind jedoch schon längst weggezogen und nur ein paar Bierflaschen und andere menschliche Überreste zeugen davon, dass hier doch noch die eine oder andere Party stattfindet. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass jeden Abend ein Polizeiauto am Stellplatz vorbeifährt.



Auch hier stossen wir wieder auf einen Strandabschnitt mit den besonderen Steinen.






Die Felsengräber
Beim Blick über das Tal entdecken wir die ersten Felsengräber. Diese Städte der Toten (Nekropolen) finden sich überall auf der Insel. Und weil meist mehrere an einem Ort zusammen sind, könnte man sie durchaus mit unseren heutigen Friedhöfen vergleichen. Heute erinnern jedoch nur noch die Höhlen in den Felsen daran, dass hier einst Menschen bestattet wurden.
Unsere allererste Begegnung mit einem dieser „Domus de Janas“ war in Sedini. Im Gegensatz zu jenem Feenhaus, sind die hiesigen deutlich kleiner und liegen weit weg von jeder Siedlungen.



Der Ausblick auf die Gräber zeigt uns jedoch auch, dass der Weg noch viel zu weit wäre und wir es danach nicht vor Dunkelheit zurück zum WoMo schaffen würden. Deshalb beschliessen wir, hier umzudrehen und erfreuen uns an der wunderschönen Landschaft entlang der Küste.










Felsengräber beim Torre Argentina
Ausserdem haben wir gesehen, dass sich in der Nähe des Torre Argentina ebenfalls ein Felsengrab befindet, das wir auf dem Rückweg besuchen.









Wir bekommen einen Platz mit Meerblick
Am nächsten Tag sind die meisten anderen Camper weitergezogen und wir nutzen die Chance, uns einen Platz mit Meerblick zu erobern. Weiterfahren können wir ohnehin nicht, denn Dieter ist leider krank geworden. Dies war die richtige Entscheidung. Denn Dieter hat so starke Halsschmerzen, dass wir zwei Tage später nach Bosa fahren., wo er ein Antibiotika verschrieben bekommt. In Italien scheint dies ganz normal zu sein, dass man nicht zum Arzt sondern direkt ins Spital geht.





Wir finden unsere Mondlandschaft wieder
In den vergangenen Tagen haben wir immer wieder gerätselt, wo sich wohl die Mondlandschaft befinden könnte, die wir vor fünf Jahren auf unserer Wanderung vom Casa del Vento hierhin entdeckt haben.
Hier an unserem neuen Platz entdecken wir sie endlich, denn wir stehen direkt daneben. Doch wir staunen nicht schlecht, wie sehr sich hier alles verändert hat. Denn nicht nur der Stellplatz ist neu, auch der gesamte Küstenabschnitt wurde vom Meer völlig neu gestaltet. Einzig die Treppe ist noch geblieben und sagt uns, dass wir den Ort gefunden haben, sonst erinnert nichts mehr an die damalige Mondlandschaft mit ihren sanften Formen.






Spaziergang zum Strand
Während Dieter sich im Wohnmobil ausruht, unternimmt Monika einen kleinen Spaziergang zu einem anderen Strandabschnitt.












Lenny hat ein Treibholz gefunden und macht sich einen Spass daraus, damit zu spielen. Shadow hingegen wartet einmal mehr geduldig darauf, dass ihm Jemand einen Ball wirft. Aber dafür sind weder das Wetter noch der Strand geeignet.








Hündische Begleitung
Auf dem Rückweg vom Strand gesellt sich ein freilaufender Hund zu Monika, Shadow und Lenny und begleitet die drei bis zum Wohnmobil.“ Ganz wohl ist Monika dabei nicht, doch es geht alles glimpflich aus. Nachdem der fremde Hund die herumliegenden Kekse vertilgt hat, trollt er sich jedoch von dannen.


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