10. Oktober 2025
Das Wetter spielt heute verrückt – alle Viertelstunde ein neues Gesicht. Eben noch Sonnenschein, schon senkt sich wieder der Nebel ins Tal. Trotzdem wagen wir uns auf den Ausflug und nehmen das Postauto hinauf zum Glaubenbielen.






Der Nebel lichtet sich
Bei der Abfahrt strahlt noch die Sonne, doch oben empfängt uns dichter Nebel. Wir beschliessen trotzdem loszuwandern – und werden belohnt. Mit jedem Schritt aufwärts reisst die Nebeldecke auf, und bald liegt die Bergwelt klar vor uns.











Die Auswahl an Wanderwegen ist gross
Unser Ziel steht jedoch schon fest und so folgen wir dann auch dem Wegweiser talwärts Richtung Sörenberg.



Auch die heutige Wanderung führt uns über wunderschöne Alpwiesen, die uns immer wieder den Blick in die herrliche Berglandschaft geniessen lassen. Dazu die Herbstsonne, die alles in warmes Licht taucht.











Moorpfötchen
Selbst in dieser Höhe durchziehen kleine Moorflächen die Landschaft. Da bleibt es natürlich nicht aus, dass Shadows Pfoten Farbe-wechsle-dich spielen und sich von strahlendem Weiss in ein undefinierbares Braun verwandeln. Aber wenigstens müssen wir uns keine Gedanken mehr wegen den Hinterlassenschaften der Kühe machen, die hier zuhauf herumliegen. Shadow verzichtet inzwischen auf das duftende Parfum aus seiner Jugendzeit – zum Glück für uns.






Moorlandschaft
Je weiter wir absteigen, desto ausgeprägter wird die Moorlandschaft um uns herum. Der Boden wird weicher, nasser, und wir müssen genau schauen, wohin wir unsere Füsse setzen, um nicht einzusinken.






Wortwörtlich bergab
Jetzt wird es richtig steil und wir beneiden Shadow einmal mehr um seinen Vierfüsslerstand, dank dem er leichtfüssig und ohne Mühe den Berg hinauf- und hinunterläuft. Während wir uns konzentrieren und vorsichtig jeden Schritt setzen müssen, hüpft er förmlich über Steine und Wurzeln. Er zeigt sich aber zum Glück recht nachsichtig mit uns langsamen Zweibeinern und wartet an geeigneten Stellen immer wieder geduldig auf uns.




















Es wird flach, aber dafür auch deutlich feuchter
Das Gelände ebnet sich langsam, dafür wird der Untergrund immer nasser. Die einfachen Holzbrücken über die morastigen Stellen sind zwar eine grosse Hilfe, aber mit den nassen Schuhsohlen verwandeln sie sich gerne mal in rutschige Parcours, die unsere volle Aufmerksamkeit fordern.













Spiel mit dem Tannenzapfen
Shadow hat einen Tannenzapfen entdeckt und lädt uns zum Spiel ein. Wer kann da schon widerstehen?








Bald sind wir im Tal
Die letzten Höhenmeter liegen vor uns, aber noch gilt es, den Waldweg zu bezwingen. Das ist jedoch nicht ganz so einfach, wenn Steine und Wurzeln auf dem schmalen Pfad unter einer Schicht Herbstlaub verdeckt sind. Da heisst es, gut aufzupassen und jeden Schritt bewusst zu setzen.









Wasserspass an der Waldemme
Wasser zieht Shadow einfach magisch an. Aber nicht zum Schwimmen – vielmehr freut er sich auf sein Lieblingsspiel mit uns am Wasser. Nicht immer tun wir ihm den Gefallen, aber hier an der Waldemme darf er wieder einmal einen Stock aus dem Wasser fischen. Allerdings erst, nachdem dieser sicher gelandet ist – zu gross ist sonst die Verletzungsgefahr.










Ein schöner Spiel- und Picknick-Platz
Der Platz hier am Wasser wäre perfekt für eine ausgiebige Pause. Aber auch wenn wir nach knapp drei Stunden Wanderung gerne einmal richtig rasten würden, ist es in den schattigen Ecken leider nicht mehr warm genug dafür. Der Herbst macht sich ohne die wärmende Sonne schon deutlich bemerkbar.








Posen im Moos
Einfach immer wieder schön die Bilder, die dabei entstehen.









Brücke hoch über der Waldemme
Die imposante Brücke überspannt die Waldemme in schwindelerregender Höhe. Und im Hintergrund schwebt auch wieder die Brienzer-Rothorn-Gondel dem Berg entlang – ein vertrauter Anblick in dieser Gegend. Heute ist der Berg aber längst nicht mehr so weiss verschneit wie noch anfangs Woche: Die milden Herbst-Temperaturen haben den Schnee wie Eis in der Sonne schmelzen lassen.





Herbststimmung
Die warmen Farben des Herbstes begleiten uns auf dem ganzen Weg.











Blumen im Herbst
Selbst jetzt im Oktober zeigen sich noch vereinzelte Blüten – kleine Farbtupfer in der herbstlichen Landschaft.







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