11. Oktober 2025
Wir stecken mitten in der Nebelsuppe und überlegen hin und her: Lohnt sich die Fahrt auf die Rossweid, oder hängen wir dort oben genauso im Grau? Am Ende siegt die Hoffnung: Und tatsächlich werden wir oben von strahlendem Sonnenschein begrüsst.





Gerade als wir loslaufen wollen, taucht eine Gruppe Jugendlicher mit ihren Trottinetts auf. Wir beschliessen zu warten und sie zuerst vorbeifahren zu lassen. Leider müssen auch sie noch auf ihre Leiter warten, doch Stillstehen scheint keine Option zu sein. Sie kurven hin und her, fahren dabei mehrmals fast in uns hinein, so dass wir uns schützend vor Shadow stellen müssen. Als die Leiter endlich auftauchen, fahren sie kommentarlos voraus. Endlich können auch wir starten. Um weiteren Velos und Trottinetts zu entgehen, weichen wir bald auf eine Wiese aus.
Als wir fast ganz unten sind, droht ein Problem: Mitten durch die Weide zieht sich ein Stacheldrahtzaun, dahinter fliesst ein Bächlein. Wir gehen trotzdem weiter und hoffen auf unser Glück. Und tatsächlich finden wir eine Stelle, wo der Zaun heruntergedrückt und das Bächlein schmal genug ist.

















Bevor wir im Restaurant Schwand einkehren, besuchen wir noch den kleinen Stausee oberhalb der Abzweigung.








Aber nun ist es doch langsam Zeit, dass wir etwas in den Magen bekommen. Zum Glück ist es von hier aus nicht mehr weit bis zum Restaurant. Glücklicherweise haben wir unser Zaun-Strom-Messgerät dabei, denn so wissen wir, dass alle vier Drähte links und rechts des schmalen Wegleins leider Strom führen. Und das, obwohl keine Tiere auf der Weide sind.






Während wir unser leckeres Essen geniessen, steigt der Nebel immer weiter hoch. Und als wir rauskommen, ist von der Sonne weit und breit nichts mehr zu sehen. Immerhin können wir die Wege noch erkennen und Shadow in der Ferne ausmachen. Nach einer Weile tauchen wir jedoch aus der Nebelsuppe auf und die Sicht wird wieder klarer.











Noch das letzte steile Stück, dann sind wir wieder beim Wohnmobil. Wir packen die letzten Sachen zusammen und machen uns auf die Heimfahrt..









Es waren wunderschöne Tage in den Bergen, und das Wetter war so viel besser als vorhergesagt. Ausserdem weiss Monika nun auch, dass sie ihrer künstlichen Hüfte auch auf diesen Wegen vertrauen kann.
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