29. Oktober 2023
Während Dieter das Wohnmobil für die Weiterfahrt vorbereitet, geniessen Shadow und Lenny ihr Frühstück draussen.




Besuch bei der Nuraghi Su Nuraxi di Buramini
Heute nehmen wir bewusst eine etwas längere Wegstrecke in Kauf und besuchen das Weltkulturerbe „Nuraghi su Nuraxi di Barumini„.












Steinerne Giganten aus grauer Vorzeit
Nuraghen – diese geheimnisvollen, turmartigen Steinkolosse sind Sardiniens stumme Zeitzeugen. Sie erzählen von der nuraghischen Kultur, einer Zivilisation, die später den Phöniziern, Karthagern und Römern weichen musste und deren Geheimnisse bis heute nicht vollständig entschlüsselt sind. Über 7’000 dieser prähistorischen Bauwerke sollen auf der Insel zu finden sein – eine Dichte, die weltweit einzigartig ist.
Unter ihnen gilt die Nuraghi su Nuraxi di Barumini als das eigentliche Kronjuwel: 1940 entdeckt, ist sie die besterhaltene Gross-Nuraghe Sardiniens – so bedeutend, dass die Ausgrabungen ein ganzes Jahrzehnt in Anspruch nahmen.
Die Nuraghe behält ihr Inneres heute für sich
Manchmal soll es einfach nicht sein. Denn leider haben Hunde (verständlicherweise) keinen Zutritt zur archäologischen Stätte. Dazu kann die Nuraghi nur im Rahmen einer geführten Tour besichtig werden, die erst wieder in einer Stunde beginnt und 50 Minuten dauert. Zu lang, um Lenny und Shadow bei der Wärme im Auto warten zu lassen. Und auch sonst hätte Monika, noch gezeichnet von den Nachwehen von Corona, die lange Führung wohl kaum genossen. So bleibt es diesmal nur beim Anblick von Aussen.


Auf nach Cagliari
Und so geht’s nach etwas Beinvertreten bald weiter nach Cagliari. Die Strassen sind hier wieder deutlich besser ausgebaut und beim Durchfahren der kleinen Dörfer entdecken wir immer wieder die für Sardinien so typischen Bilder an den Häusern.
























Cagliari, bezaubernde Hauptstadt am Meer
Nach den vielen Tagen in eher ländlicher Umgebung ist der Anblick des Häusermeers und des geschäftigen Treibens am Hafen eine spannende Abwechslung. Und wir freuen uns auf die Zeit und den Besuch der Hauptstadt Sardiniens. Bevor es jedoch so weit ist, geht es erst einmal die kurvige Strasse hoch zu unserem Stellplatz, welcher sich auf einem rund um die Uhr bewachten Gelände befindet. So können wir uns am nächsten Tag unbesorgt auf den Weg in die Stadt machen. Und unser Wohnmobil bekommt in der Zeit erst noch eine professionelle Aussenhaut-Reinigung verpasst. Dies alles hebt das Manko auf, dass der Stellplatz eher einem grossen Parkplatz gleicht, auf dem ein Wohnmobil dicht neben dem anderen steht.
















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