Steinzeitspuren in Tumulus de Bougon

30. April bis 2. Mai 2024

Weiterfahrt mit Kostenschock

Da wir über Land fast doppelt so lange gebraucht hätten, nehmen wir Shadow zuliebe ein Stück Autobahn. Denn wenn er inzwischen auch entspannter mitfährt, findet er Autofahren immer noch nicht notwendig. Als wir von der Autobahn runterfahren, erschrecken wir schon etwas über die Mautkosten: Für knapp 100 Kilometer Autobahn bezahlen wir über 30 Euro – als einmalige Benutzungsgebühr! Da relativiert sich die oft als teuer beschriebene Schweizer Autobahngebühr doch erheblich.

Tumulus de Bougon – Steinzeit und Jagdabenteuer

Unser nächster Stellplatz befindet sich direkt neben dem ‚Tumulus de Bougon‚. Dabei handelt es sich um ein Hügelgrab. Das Wetter ist mittelmässig, deshalb sind wir nicht nur froh auf befestigtem Boden zu stehen, wie haben den Parkplatz dadurch auch praktisch für uns alleine. Und damit auch die Spazierwege.

Eigentlich wollen wir uns die prähistorische Stätte anschauen. Aber Shadow und Lenny dürfen nicht mit rein, und nach der gestrigen Fahrt wollen wir sie nicht so lange alleine im Auto lassen. Also gibt es einen gemütlichen Spaziergang ausserhalb des Geländes – so war es zumindest geplant.

Auf dem Rückweg nutzt Lenny die Gunst der Stunde und ein Schlupfloch, um seiner Jagdpassion nachzugehen. Aber es ist auch nicht ganz leicht dieser zu widerstehen, wenn gerade ein Häschen verlockend vor der Nase davon hüpft. Zum Glück hat er einen Tracker an – so sehen wir, wo er sich befindet und nicht auf die Strasse rennt die zwar wenig befahren ist, aber ein Auto reicht. Gerade als Dieter auf dem Weg zu ihm ist, sieht Monika, dass er sich auf den Rückweg macht. Er scheint aber irgendwie den Weg nicht so recht zu wissen, aber reagiert zum Glück gut auf die Pfeife und folgt ihrem Ruf. Unterwegs trifft er dann auf Dieter, und kommt zusammen mit ihm erschöpft aber glücklich zurück Für den Rest des Weges bleibt er an der Leine. Gut so, denn beim nächsten Vogel hätte er glatt vergessen, wie müde er eigentlich ist.

Regentag

Am nächsten Tag regnet es leider kräftig. So gibt es nur einen kurzen Spaziergang und in einer Regenpause ein kleines Spiel mit den Hunden auf dem leeren Platz.

Aber erst einmal warten wir auf Dieter.

Schüsse vereiteln die Cache-Suche

Am letzten Tag geht Dieter auch hier noch auf Cache-Suche. Heute begleitet ihn Lenny auf der Runde um das Parkgelände und hat sichtlich Freude an der Umgebung und ihren vielen Wildspuren. Nach der Erfahrung von gestern bleibt er aber die ganze Zeit an der Leine.

Leider hat am 1. Mai die grosse Jagd begonnen, deshalb lassen sie sicherheitshalber die resrtlichen Caches links liegen. Der Ausflug an den Bach „Bougon“ war trotzdem lohnenswert.

Shadow und Monika bleiben währenddessen beim Wohnmobil. Dort gibt es für Shadow eine kleine Trainingssequenz, bei der er begeistert dabei ist.

Inzwischen ist ein Bus mit einer Schulklasse angekommen. Daher beschliessen wir, auch heute auf den Besuch der Ausgrabungsstätte zu verzichten und uns auf die nächste Etappe zu begeben.

© Womocanis.ch
Womocanis.travel.blog


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