14. Juni 2023
Papststein zum Ersten – wenn der Körper Nein sagt
Eigentlich wollten wir schon vor zwei Tagen den Papststein erklimmen. Aber als wir nach einer dreiviertel Stunde den ersten Anstieg geschafft hatten, brachen wir ab. Den noch steileren Aufstieg hätte Monika mit ihrer Migräne nicht geschafft. So wanderten wir gemütlich vom Wanderparkplatz zurück zum Wohnmobil.
Manchmal muss man einfach auf den Körper hören – auch wenn es bedeutet, dass eine geplante Wanderung ausfallen muss. Lenny und Shadow nehmen es zum Glück gelassen. Für sie ist jeder Spaziergang ein kleines Abenteuer – egal wo, egal wie lang.












Papststein zum Zweiten
Auch heute hätte Dieter fast alleine gehen müssen. Aber diesmal helfen Medikament und die Nudel-Stärkung, so dass wir zum Glück doch zu viert aufbrechen können. Die Wanderung ist zwar anstrengend, aber wunderschön und führt uns abseits der üblichen Touristenwege durch eine abwechslungsreiche Landschaft.
Strategischer Start mit dem Bus
Diesmal nehmen wir den Bus nach Kleinhennersdorf. Und wir erleben hier das erste Mal, dass die Hunde einen Maulkorb anziehen müssen bevor uns der Busfahrer einsteigen lässt. Zum Glück haben wir unsere dabei und wir lassen sie nach der Ankunft auch kurz an, damit sie es nicht mit dem Busfahren verbinden.




Auch die Wanderung beginnt gemütlich
In Kleinhennersdorf angekommen, dürfen wir uns erst einmal gemütlich auf dem Malerweg einlaufen, bevor es rechterhand steil den Wald hinauf zum Kleinhennersdorferstein geht. Dieser Weg so unscheinbar, dass wir froh sind, dass das Handy uns die richtige Abzweigung gezeigt hat.






Doch dann wird’s steil
Und es heisst kraxeln, zum Teilen auf allen Vieren, um den steilen Anstieg zu schaffen. Aber weder davon noch vom Baum quer über den Weg lassen wir uns schrecken. Aber dann ist erst einmal Zeit für eine Pause – zumindest für die Zweibeiner 😀




















Ausgeruht geht’s weiter und natürlich auch wieder hinauf. Aber längst nicht mehr so steil wie beim letzten Aufstieg.
Der Aufstieg hat sich gelohnt. Denn oben angekommen werden wir mit einem grossartigen Ausblick und schönen Wegen mehr als entschädigt. Zum Glück dürfen wir einmal eine Weile die Höhe geniessen, bevor es wieder abwärts geht.















Kleinhennersdorferstein – der kleine Tafelberg ganz gross
Auch wenn der Kleinhennersdorferstein der kleinste der drei nebeneinander liegenden Tafelberge ist, muss er sich nicht verstecken mit dem, was er an Sehenswürdigkeiten bietet.
Die Lichterhöhle – Bergbau-Geschichte hautnah
Bereits beim Abstieg gelangen wir zur Lichterhöhle, wo um 1870 mit dem gewerbsmässigen Abbau von Sandstein begonnen wurde. Dies führte zur Vergrösserung der natürlichen Höhle. Später wurde der weitere Abbau jedoch behördlich verboten.












Der romantische Name stammt von den Kerzen und Grubenlampen, die hier einst bei Bergsteigerfeiern aufgestellt wurden. Noch heute werden in der Adventszeit manchmal Kerzen angezündet, die die Höhle stimmungsvoll zum Strahlen bringen.
Eishöhle und Hampelhöhle – versteckte Schätze
Neben der Lichterhöhle haben sich hier unter anderem auch noch zwei weitere kleine Höhlen gebildet: die Eishöhle und die Hampelhöhle.
Bis zur Eishöhle ist es nicht weit, aber sie liegt etwas versteckter und der Eingang ist so schmal, dass man den Rucksack besser ablegt, um hineinzuschlüpfen. Ohne Taschenlampe erkennt man im Innern praktisch nichts. Auch die Hampelhöhle ist recht zerklüftet und ohne Beleuchtung sehr dunkel, weshalb wir uns die beiden Höhlen nur von aussen anschauen.









Papststein zum Dritten – der Hauptakt
Eigentlich hätte unten am Fusse des Kleinhennersdorferstein die Wanderung zu Ende sein können und wir wären zwanzig Minuten später beim Wohnmobil gewesen.




Aber zum Glück reicht die Kondition von uns allen noch, so dass wir auch den nächsten Tafelberg in Angriff nehmen. Und wie sollte es auch anders sein – warten auch diesmal wieder einige Treppenstufen auf uns! 😄


















Gaststätte mit Panoramablick
Obwohl es über den höchsten Tafelberg geht, ist der Aufstieg steil aber recht kurz. Dass oben eine kleine Gaststätte mit einem phantastischen Rundblick auf uns wartet, trägt neben dem schönen Weg sicherlich auch dazu bei, dass wir motiviert den Berg erklimmen.







Begegnungen unterwegs
Die meiste Zeit sind wir alleine unterwegs. Nur ganz am Ende kommt uns eine geführte Wandergruppe entgegen. Aber wir haben Glück, denn genau an der Stelle weitet sich der Weg und wir können zur Seite stehen und so die Gruppe ganz entspannt passieren lassen.
Wie so oft bekommen wir viele Komplimente für Lenny und Shadow und auch das eine oder andere nette Lächeln, welches den beiden gilt. Wir sind meist Randfiguren! 😄 Das stört uns aber nicht weiter, vielmehr sind wir glücklich, dass es die beiden so toll machen und wir auf so viel Wohlwollen stossen.













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