16. bis 17. Dezember 2021
Wir nehmen Abschied
Noch ein letzter Spaziergang in Mazzanta, diesmal aber nicht an den Strand, sondern über Land rund um das weitläufige Gelände des nahen Campingplatzes, der im Winterschlaf liegt. Der Weg schlängelt sich an kleinen und grösseren Bächlein vorbei und bietet dabei immer wieder neue Eindrücke. So ruhig und schön es hier im Winter auch ist, im Sommer dürften unzählige Mücken die Idylle gehörig trüben.
















Schnelle Strassen, schöne Landschaften und ein glühender Himmel
All das begleitet uns auf dem Weg nach Piombino, wo wir unweit des Parco di Punta Falcone unseren Stellplatz finden.










Im Parco di punta Falcone
Der Park liegt auf einer kleinen Landzunge am Stadtrand von Piombino und markiert gleichzeitig die Grenze zwischen dem Ligurischen und dem Tyrrhenischen Meer. Was für ein Kontrast: vom flachen Naturstrand in Mazzanta in ein wild-romantisches Naturschutzgebiet hoch über steilen Klippen.
Zwischen Basalt und tiefblauem Meer
Gleich zu Beginn empfangen uns Schautafeln mit Hinweisen auf die reichhaltige Fauna und Flora des Parks, aber auch auf die historischen Zeugnisse, die uns auf dem Weg noch begegnen werden. Im Frühjahr muss hier ein wahres Farb- und Duftparadies auf Besucherinnen und Besucher warten. Wir hingegen geniessen das satte Grün der Pflanzen, das Türkis des Meeres unter uns und nicht zuletzt die Stille, denn um diese Jahreszeit haben wir die Wege fast für uns allein.






Auch im Dezember zeigen sich hier noch einzelne blühende Pflanzen.



Boden und Meer
Besonders ist auch der Untergrund: Er besteht aus Basalt, der vor rund 150 Millionen Jahren am Meeresgrund entstanden ist und laut den Informationstafeln weltweit einzigartig in dieser Form sein soll.
Doch mehr noch als der ungewöhnliche Bodengrund, die Steineichen, Erdbeerbäume, Jupiterbärte, Ginster oder Feigenbäume zieht uns der Anblick des tiefblauen Meeres in seinen Bann. Bei der klaren Sicht können wir am Horizont sogar die Silhouetten von Elba, Giglio, Montecristo und Korsika erkennen.










Fähre der Mobbyline, gestartet im Hafen von Piombino auf der Fahrt nach Elba oder Korsika.




Blick hinüber auf Piombino




Eine kurze Rast
Für Shadow einmal mehr völlig überbewertet.



Weiter geht es auf pflanzen- und blumengesäumten Wegen entlang der wilden Felsenküste.








Was für eine Farbenpracht <3











Pläne sind für andere gemacht!
Jason und Shadow beim Posieren, zumindest war das mein Plan. Shadow hatte, wenig überraschend, ganz eigene Vorstellungen davon. 😄





Zwischen Krieg und Sternen
Auf unserem Spaziergang begegnen uns mehrere Bauwerke, die von Verteidigung und Krieg erzählen – Überreste vom 2. Weltkrieg.
Auch ein astronomisches Observatorium aus den 1970er-Jahren entdecken wir, das übrigens auch von Privatpersonen genutzt werden darf.







Langsam aber wird es Zeit, an den Rückweg zu denken.





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One thought on “Parco di Punta Falcone bei Piombino *”