4. bis 5. Juni 2024
Lunéville und das Lothringisches Versailles
Die nächste Etappe führt mich nach Lunéville, welches zum Département Meurthe-et-Moselle gehört. Es lockt das prächtige Schloss, welches hier zwischen 1703 und 1720 erbaut wurde. Seine Ursprünge gehen jedoch schon auf das 13. Jahrhundert zurück. Praktisch natürlich auch, dass der Stellplatz direkt neben dem Schloss liegt.
Der Feuerteufel
Feuer hat die Geschichte rund um das Schloss geprägt:
Bereits 1719, noch während des Baus, wurden Teile des Schlosses durch einen Brand vernichtet. Feuer war auch verantwortlich für den Tod des letzten Herzogs von Lothringen, Stanislaus I. Leszczyński, der 1766 bei einem tragischen Unfall ums Leben kam: Sein Morgenmantel fing am Kamin Feuer, und er erlitt so schwere Verbrennungen, dass er wenige Tage später starb.
Und zuletzt wütete 2003 ein Feuer, welches grosse Teile des Schlosses zerstörte. Die anschliessende Restaurierung soll angeblich mehr als 100 Millionen Euro verschlungen haben.





Kunst im Schlossgarten
Hinter dem Schloss geht es in den riesigen und schön angelegten Garten in dem tolle Eisenplastiken zu bestaunen sind.







Und selbst nach dem Verlassen des Gartens treffen wir auf dem Weg zurück zum Wohnmobil weitere tolle Eisenskulpturen.





5. bis 7. Juni 2024
Pont-à-Mousson
Nach einer ruhigen Nacht geht die Reise weiter an die Mosel. Der Stellplatz am Tourismushafen ist heillos überfüllt – kein Wunder, findet hier doch ein grösseres Hafenfest statt. Der Hafenmeister hat jedoch Erbarmen mit mir und ich darf für eine Nacht auf dem Parkplatz vor dem gut besetzten Restaurant stehen. Am nächsten Morgen ergattere ich einen der frei werdenden Plätze im offiziellen Bereich, bevor es dann wieder heisst:“Complet“.





Château de Mousson
Nachdem die Übernachtungsfrage geklärt ist, steht der Planung für den nächsten Tag nichts mehr im Wege. Nach kurzem Kartenstudium ist klar: Es wird hoch zur Ruine des Château de Mousson gehen.
Für den zwar nicht allzu langen aber steilen Anstieg werde ich mit einer tollen Weitsicht auf das Städtchen und die weitere Umgebung belohnt. Von der einstigen Festung sind jedoch nur noch Ruinen übriggeblieben.












Die Pipirunde am nächsten Morgen führt mich zu einem ruhigen Plätzchen an der Mosel, direkt hinter dem Stellplatz. So schön kann ein Tag beginnen!




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