Letzte Tage im Elsass – Rouffach und Eguisheim

19. bis 20. Mai 2018

Voegtlinshoffen

Gegen Abend fahren wir weiter zur „Auberge Vieux Pressoir“ am Bollenberg. Leider können wir den tollen Stellplatz mitten in den Weinbergen diesmal nicht anfahren, da eine Hochzeitsgesellschaft dort feiert.

So fahren wir weiter nach Voegtlinshoffen und übernachten dort auf einem Parkplatz. Leider hat es nicht mehr für die erste Reihe mit tollem Ausblick auf die Rebberge und die darunter liegende Rheinebene gereicht. Für uns ist es diesmal jedoch ein reiner Übernachtungsplatz, bevor es nach Rouffach geht – deshalb stört uns das nicht weiter.

20. bis 21. Mai 2018

Rouffach

Rouffach liegt an der Elsässischen Weinstrasse und wie so viele Orte im Elsass, hat es eine wechselhafte Geschichte und gehörte mal zu Deutschland und mal zu Frankreich, was man auch heute noch der Sprache anhört. 

Viel trauriger sind jedoch die berüchtigten Hexenprozesse im Mittelalter in Rouffach. Der Hexenturm auf der alten Stadtmauer, einst Gefängnis für die vermeintlichen Hexen, erinnert noch heute an diese unrühmliche Zeit. 

Der Brunnensturz von Saint Urbain

Diese Skulptur in der Altstadt erinnert daran, dass die Winzer von Rouffach im 17. Jahrhundert, aufgrund einer schlechten Ernte, eine Statue ihres Schutzpatrons Saint Urbain in einen öffentlichen Brunnen stürzten.

Église Notre-Dame de l’Assomption

Rouffach war während des Mittelalters eine reiche Exklave des Bistums Strassburg innerhalb des Bistums Basel Heute liegt Rouffach in Frankreich und ist Teil des Bistums Strassbourg. Deshalb verwundert es auch auch nicht, dass in diesem kleinen Ort eine so grosse und reichverzierte Kirche steht. Die unvollendeten Türme stehen dazu in starkem Kontrast.

Und natürlich kommt Jason an diesem Ort nicht ums Posieren herum bevor es zurück zum Wohnmobil geht.

Eguisheim

Die mittelalterliche Stadt ist ringförmig um Burg und Kirche herum gebaut und gilt seit 2003 als „eines der schönsten Dörfer Frankreichs“. Diesem Ruf wird es mehr als gerecht wie die nachfolgenden Bilder zeigen. 

So ein Stadtbummel macht ganz schön durstig. Erst recht, wenn Hund immer wieder nach einer streichelnden Hand ausschauen muss 🙂

Auf der Rückseite sind die Häuser deutlich schlichter und könnten sehr gut als Kulisse für Historienfilme dienen.

Hier darf Jason nicht mit hinein. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, denn eine kleine Pause tut allen gut.

Burnhaupt-le-Haut – Am Staubecken von Michelbach

Die weitere Fahrt  durchs Elsass auf den Campingplatz in Burnhaupt-le-Haut ist kurzweilig und auch nicht allzu weit.

Der Spaziergang um das Staubecken von Michelbach ist ein wunderschöner Abschluss unserer Elsass-Reise. Das Becken dient zur Wasserregulierung im Raum Mulhouse.


Uns tun jedoch all die Hunde leid, die uns auf dem Spaziergang begegnen. Alle an kurzer Leine und fast alle rasten aus, sobald sie Jason sehen, der entspannt neben uns an der Leine läuft. Und einmal können wir nur hoffen, dass der Besitzer seinen Hund halten kann, denn links und rechts wäre kein Ausweichen möglich. 

Gedanken an einen zweiten Hund

Nach diesen Begegnungen beginnt Monika nachzudenken, wie es sein wird, wenn wir auf die lange Reise mit dem Wohnmobil gehen. Jason liebt den Kontakt zu anderen Hunden, aber wenn alle so sind wie diese hier, wird er darauf sehr oft verzichten müssen. Hinzu kommt, dass Jason nicht mehr der Jüngste ist und seine Erkrankung hat.

Und wir möchten auch nicht ohne Hund reisen. Sollten wir unterwegs von Jason Abschied nehmen müssen, möchten wir einen Welpen nicht auf der Reise sozialisieren, sondern in unserem vertrauten Zuhause.

So kommt es dann, dass im Juli 2018 der 10 Wochen alte Shadow bei uns einzieht.

© Womocanis.ch
Womocanis.travel.blog


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