3. bis 4. Oktober 2017
Das letzte Hippieparadies

In den 70er Jahren „gehörte“ das Valle della Luna ganz den Hippies und Anhängern der Freikörperkultur. Heute jedoch wohnen nur noch einige wenige Blumenkinder dort. Und weil auch heute noch kein Schild ins Mondtal weist, ist es immer noch ein Geheimtipp geblieben.
Noch ist uns das Tal verwehrt
Als wir auf dem Weg dorthin sind, weist uns ein Schild am Übergang zur Halbinsel darauf hin, dass wir die Strasse zum „Capo Testa“ erst ab dem 1. Oktober benutzen dürfen. Zu unserem Glück ist dies nur noch ein paar Tage bis dahin und wir beschliessen, später nochmals zurückzukehren.
Endlich ist es so weit!
Das Warten hat sich absolut gelohnt! So ein traumhafter Übernachtungsplatz auf dem Capo Testa, auf dem die Wohnmobile in der Nebensaison geduldet sind. (Nachtrag 2024: Dies ist heute nicht mehr so).




Auf schmalen Wegen unterwegs ins Mondtal
Der Duft und die Farben dieser wunderschönen Landschaft sind einmalig.





Felsen wie von Künstlerhand erschaffen
Noch mehr ziehen uns jedoch die besonderen Felsformationen in ihren Bann, die hier über Jahrtausende von den Elementen zu bizarren Formen gestaltet wurden. Und auch hier treffen wir um diese Jahreszeit nicht mehr viele andere Wanderer an. So können wir die Landschaft und das Naturschauspiel in aller Ruhe geniessen,
Diese Felsformationen sind es auch, die dem Tal den Namen „Valle della Luna“ gegeben haben, denn im Mondlicht erstrahlen sie in hellem Weiss.







Im Tal der Hippies
Am Ende des Weges entdecken wir einige Naturhütten, die davon zeugen, dass hier noch Hippies wohnen. Von ihnen selbst ist jedoch niemand zu sehen.





Kletterpartie
Vor lauter Staunen über die Felsen und das klare Wasser sind wir wohl vom Hauptweg abgekommen – und so müssen wir entweder zurückgehen oder das Tal kletternd verlassen. Wir entscheiden uns für Zweiteres und geniessen so noch einmal spektakuläre Ausblicke und Felslandschaften.








Nach der Ruhe und Einsamkeit im Valle della Luna wird es auf der anderen Talseite beim Leuchtturm von Capo Testa wieder touristischer und hier ist dann auch ein Auto nach dem anderen am Strassenrand parkiert.
Wir gönnen uns hier dann auch ein leckeres Eis auf der Terrasse des Restaurants hoch über dem Meer und geniessen den Ausblick zum Capo die Testa, wo unser Wohnmobil steht.









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