6. Oktober 2025
Heute geht es der Emme entlang bis zur Luftseilbahn „Brienzer Rothorn“, welche die Besucher von dieser Seite auf den bekannten Ausflugsberg bringt.

















Cacher unter sich
Wenn Dieter um Bäume schleicht und jeden Stein umdreht, dann kannst du sicher sein, dass er auf Cache Suche ist. Und natürlich muss Shadow nachschauen, was er so treibt und ob er alles richtig macht.











Während dem Warten auf unseren Cacher darf Shadow in dieser wunderschönen Mooslandschaft auch noch etwas posen.






Pausenzeit
Eine kleine Rast ist angesagt – sehr zum Leidwesen von Shadow.




Aber dank einer Futtersuche ist er schnell wieder versöhnt



Danach tut er sich selbst noch etwas Gutes und gönnt sich etwas frische Erde. Erstaunlicherweise bleibt sein Schnäuzchen dabei recht sauber.






Und die Suche nach dem Tannenzapfen ist gleich noch ein weiteres Highlight für Shadow.






Plötzlich hören wir Pferdegetrappel und tatsächlich tauchen schon bald drei Reiter auf dem Waldweg auf. Während wir uns über den Anblick der schönen Pferde freuen, gönnt ihnen Shadow nicht mal einen Blick. Trotzdem warten wir noch einen Moment bevor auch wir weitergehen.








Brienzer Rothornbahn
Mit der Grossgondel geht es in rund sieben Minuten hinauf zum Brienzer Rothorn, der mit 2350 Metern der höchste Berg des Kanton Luzern ist. Aufgrund der Schneesituation auf dem Berg sind die Wege dort oben aber aktuell schlecht zu begehen. Mal schauen, ob es bis Ende Woche anders aussieht – es ist ja deutlich besseres und wärmeres Wetter angesagt.



Damit haben wir aber bereits den am weitesten vom Wohnmobil entfernten Punkt erreicht und es geht heimwärts,



Immer wieder ein Highlight sind die Bauernhäuser im Entlebuch mit ihren (abgewalmten) Walmdächern. Und besonders schön sind hier die vielen Namenstafeln für die drei Kinder der Bauernfamilie, wobei Luca deutlich die Nase vorne hat.




Begegnung der anderen Art
Auch wenn wir wissen, dass Shadow sich nicht für die Kühe interessieren wird, nehmen wir ihn sicherheitshalber an die Leine. Zum Glück wie sich im Nachhinein zeigt. Denn wie bei all unseren Hunden ist das Interesse auf der anderen Seite des Zauns gross und das jüngste Tier der Herde kommt dann auch im Galopp angerannt als Dieter und Shadow auf seiner Höhe sind. Da hätte Shadow der jungen Kuh gerne kurz seine Meinung darüber kundgetan. Aber Dieter handelt es toll und beide können entspannt weitergehen. Und wir sind einmal mehr dankbar, dass wir diesmal nicht über die Kuhweide weitergehen müssen.





Sörenberg
Nach rund 2 Stunden kommt das Dorf in Sicht und nun ist es nicht mehr weit bis zu unserem rollenden Zuhause.




Wichtige Aufgabe der Bergwälder
Diese Bilder zeigen wie wichtig die Wälder für die Dörfer hier in den Bergen sind. Ohne sie hätte hier der Schuttkegel vermutlich schon den einen oder anderen Schaden im Dorf angerichtet.
Hast du auch die interessante Verformung des Felsens gesehen?



Dieser Bergsturz kam nicht überraschend. Seit mehreren Jahrzehnten waren die Absenkungen am Grat zu beobachten und in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts hatte es eine Alphütte buchstäblich auseinandergerissen. Schon die Ortsnamen verrieten die Gefahr – «Sören» bedeutet Schutt. Zusammen mit „Flysch“, das Fliessende, weist es darauf hin, dass der Berg schon früher in Bewegung gewesen sein musste. Menschenleben waren beim damaligen Bergrutsch zum Glück nicht zu beklagen. Doch der Bergsturz begrub einen Bauernhof und eine Sägerei unter sich, und die gestaute Emme musste mühsam freigelegt werden. Das Dorf Sörenberg selbst blieb unversehrt – es lag weit genug vom Fluss entfernt und die Bewohner waren dem instabilen Berg stets mit Respekt begegnet. Historische Aufnahmen zeigen jedoch die tiefe Wunde, die der Erdrutsch in den Hang gerissen hat und die gewaltigen Schuttmassen, die sich mitten durch Sörenberg wälzten.
Bereits 1948 wurde im Obwaldner Volksfreund ausführlich darüber berichtet.
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