23. bis 26. Oktober 2016
Mit der Gondel über den Rhein geht es hoch zur Festung.










Einmarsch mit Musik und Kanonen
Ein kurzer Spaziergang durch den Festungspark, dann geht es mit Marschmusik-Begleitung und unter Kanonenlärm in die Festung.
Gleich nach dem Contregarde kommen wir am 1972 eingeweihten Ehrenmal des Deutschen Heeres vorbei. Es erinnert an die gefallenen deutschen Soldaten der beiden Weltkriege sowie an die im Auslandseinsatz und im Friedensbetrieb ums Leben gekommenen Bundeswehrangehörigen des Heeres.






Von der Burg zur Festung
Die Festung Ehrenbreitstein blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und bot im Laufe der Zeit ganz unterschiedlichen Bewohnern Schutz und Wohnraum.
Anfang des 10. Jahrhunderts erbaute der Konradiner Ehrenbart eine erste Burg namens Ehrenbertstein. Später wurde sie in Ehrenbreitstein umbenannt und im 12. Jahrhundert um die Burg Helfenstein erweitert. Erst im 15. Jahrhundert baute Erzbischof Richard von Greiffenclau sie zu einer Festung aus.
1799 erzwangen die Franzosen die Übergabe der Festung und liessen sie nur zwei Jahre später sprengen. Nach dem Wiener Kongress ging sie an die Preussen über. König Friedrich Wilhelm III. liess sie zu einer der grössten Festungsanlagen Europas ausbauen.
Die Preussen nutzten die Festung Ehrenbreitstein in erster Linie als Verteidigungsbauwerk und Kaserne. Einige Bereiche dienten auch als Ort, wo Offiziere und Zivilisten ihre Strafen verbüssten – weniger erniedrigend als im normalen Gefängnis. Später beherbergte sie Soldaten während der Weltkriege und verschiedene Flüchtlinge.
Der obere Schlosshof
Der obere Schlosshof bildet das Zentrum der Festung Ehrenbreitstein. Er diente als Exerzier- und Appellplatz. Hier befinden sich aber auch viele wichtige Festungsbauten wie die Hohe Ostfront und die Festungskirche. Und das Brunnendenkmal am Westrand erinnert an die Geschichte der Ehrenbreitstein.

Jason und die Geräuschkulisse
Gitterrost und dahinter ein Leuchten und laute Gewehrschüsse – da verzichtet Jason gerne aufs Weitergehen und lässt uns alleine schauen. Ein paar Meter traut er sich dann doch hinein – neugierig ist er halt! Vor der Tiefe unter der Glasscheibe zeigt er dagegen keinerlei Scheu.






Mammute in Koblenz
Die Mammute hier draussen werben für die Ausstellung „Eiszeit-Safari“ auf der Festung, die noch bis zum 30. Oktober zu sehen ist.



Privatgemächer
Seit den 1940er Jahren wohnen immer wieder Privatpersonen in der Festung. Hier ist die rekonstruierte „Wohnung Suderland“ (1950) im Bereich des Ravelin mit den Original-Möbeln aus der Zeit zu sehen. Der Ravelin war einst Schutz des Walls zwischen zwei vorgelagerten Bastionen.



Von der Wohnung führt eine Treppe hoch aufs Dach und in den Selbstversorger-Garten. Von hier aus haben wir einen tollen Blick in eine Kasemattenanlage.


In der Werkstatt des Büchsenmachers
In der Werkstatt des Büchsenmachers und anderen Räumen wird das Leben und Schaffen in der Festung dargestellt.



Menschliche Bedürfnisse


Ausstellungen
Die Ausstellung „WeinReich“ zeigt die historische Entwicklung des Weinbaus sowie dessen Bedeutung für Wirtschaft und Tourismus in Rheinland-Pfalz. Die Festung beherbergt aber auch Foto- und andere wechselnde Ausstellungen.




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