Der Limes bei Bad Ems

26. Oktober 2016

Auf den Spuren der Römer

Auf unserer Fahrt nach Bingen legen wir in Bad Ems einen Halt ein für einen Spaziergang entlang des Obergermanisch-Raetischen Limes. Dieser ist seit 2005 UNESCO-Welterbe und mit seinen 550 Kilometern Länge gleichzeitig Deutschlands grösstes archäologisches Denkmal.

Die römische Aussengrenze

Als Aussengrenze des damaligen Römischen Weltreiches führte der Limes vom Rhein bei Rheinbrohl entlang des Westerwaldes über den Taunus zum Main. Von dort ging es weiter nach Lorch an der Rems. An der Provinzgrenze zwischen Obergermanien und Raetien machte er einen Knick nach Osten und erreichte schliesslich die Donau bei Hienheim westlich von Regensburg.

Geschichtsträchtiger Spaziergang

Unser Spaziergang erreicht natürlich nur einen Bruchteil dieser beeindruckenden Strecke. Aber immerhin wandeln wir auf geschichtsträchtigem Boden und können uns vorstellen, wie hier vor fast 2000 Jahren römische Legionäre Wache hielten.

Nach unserem Spaziergang geht unsere Fahrt weiter dem Rhein entlang.

© Womocanis.ch
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