6. – 7. Februar 2022
Ende Januar erreicht uns eine Nachricht von Lucia, einer lieben Kollegin aus Basel, mit einem verlockenden Vorschlag: Sie hat genug vom trüben Wetter und fragt, ob wir nicht Lust hätten, sie auf die Insel Elba zu begleiten. Und wie wir Lust haben!
Capalbio
Bevor wir uns auf den Weg zur Fähre machen, nutzen wir das schöne Wetter noch für einen letzten Strandspaziergang auf dem Festland. Wie schon so oft in der Nebensaison gehört der Strand ganz uns. Im Sommer hingegen ist der zwölf Kilometer lange Strand von Capalbio gut besucht, und statt Natur satt reiht sich hier ein Liegestühle samt Sonnenschirme an den anderen.




Shadow macht sein Seepferdchen und taucht mit einer Spielbeute aus dem Meer auf und natürlich versucht sich Jason, der wie immer an Land geblieben ist, sofort als Abstauber, doch Shadow „verteidigt“ seine Beute erfolgreich. So muss sich Jason mit einer der Seetangkugeln begnügen. Was, wie man sieht, ein hervorragender Trost ist.






Auf dem Rückweg lockt dieser ausgebleichte Baumstamm zu einer kurzen Rast.










Nach diesem gemütlichen Spaziergang am Strand von Capalbio sind wir dann auch schon auf dem Weg zum Fährhafen in Piombino.
Auf der Fähre nach Portoferraio
Die Nebensaison hat viele Vorteile. Unter anderem bekommen wir auch an einem Freitagabend noch problemlos einen Platz auf der nächsten Fähre. Selbst das Einschiffen verläuft wesentlich entspannter als in der Hochsaison.
Da die Fahrt nach Portoferraio nur etwas über anderthalb Stunden dauert, benötigen wir keine Kabine. Für Jason und Shadow ist es die erste Fährenfahrt auf Deck, doch davon merkt man nichts. Selbst Shadow kann trotz Kindergeschrei und Spiellärm genauso entspannt dösen wie Jason. Nur einmal knurrt er kurz, als hinter Dieter überraschend ein Mann aufsteht. Doch ein leises „isch guet“ genügt und Shadow entspannt sich wieder. Erst gegen Ende der Überfahrt wird er etwas unruhiger und möchte mit ein paar kleinen Tricks beschäftigt werden.












Auf der Insel angekommen
Die Dämmerung bricht bereits herein, als wir in Portoferraio von der Fähre rollen. Doch bis zu unserem Stellplatz für die nächsten Tage ist es noch ein gutes Stück.
Als wir dort ankommen, hat sich die Nacht über die Insel gelegt und es ist zappenduster. Zum Glück ist Lucia schon da und weist uns mit der Taschenlampe den Weg. Sonst hätten wir im Dunkeln wahrscheinlich die Einfahrt verpasst, und für Dieter wäre es noch schwieriger gewesen, unseren Vogel sicher den Berg hinauf und durch die schmale Passage zu manövrieren.







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