03. – 05. Januar 2022
Wir nehmen Abschied vom Agricamping und setzen unser Wohnmobil in Richtung Bevagna in Bewegung. Dort wollen wir auf dem kommunalen Stellplatz übernachten und den als Juwel Italiens bekannten Ort besichtigen.







Schmutzige Wäsche waschen
Einen Teil des Nachmittags nutzen wir für den längst überfälligen Waschgang im nahe gelegenen Foligno. Seit unserer Abreise hat sich doch einiges angesammelt, und im Agricamping blieben die Waschmaschinen ja winterbedingt ungefüllt.
Dank der professionellen Maschinen und den grossen Tumblern ist der Wäscheberg nach nicht einmal zwei Stunden bereits abgearbeitet. Eine freundliche Frau aus dem Dorf hilft uns sogar beim Umgang mit den italienischen Geräten. Perfekt ist auch der grosse Parkplatz direkt daneben, wo unser Wohnmobil problemlos Platz findet.


Ganz ungewohnt für uns, ist der grosse Stellplatz gut gefüllt. Aber wir finden trotzdem noch ein Plätzchen für uns und verbringen eine ruhige Nacht – so wie bis anhin eigentlich auf allen Stellplätzen.
Öffentliches Waschhaus am Fluss Clitunno
Am nächsten Morgen dürfen Jason und Shadow auf dem schmalen Weg entlang der mittelalterlichen Stadtmauer frei laufen. Diese umschliesst das ganze Städtchen wie ein steinerner Ring samt Edelsteinen bestehend aus Türmen und Toren.
Hier holt uns das Wäschethema wieder ein: An dieser Stelle wurde einst die Wäsche gewaschen – und vermutlich auch das eine oder andere Dorfgeheimnis ausgetauscht. Und so hat plätschernde Wasser des Clitunno schon viele Generationen von Frauen bei ihrer Arbeit begleitet.




Im Städtchen

Nach dem gemütlichen Spaziergang geht es durch eines der sechs mittelalterlichen Portale in die Altstadt. Wieder entdecken wir einen malerischen Ortskern mit schmalen Gässchen und steinernen Bögen. Selbst im Winter stehen überall Töpfe mit blühenden Pflanzen vor den Häusern und lassen die alten Mauern lebendig wirken. Im Zentrum rahmen zwei prächtige Kirchen den grossen Silvestri-Platz ein, auf dem noch der Weihnachtsbaum leuchtet.
Im oberen Stadtteil warten noch einige römische Zeugen: Reste eines Tempels, das Theater und eine Thermalanlage, in der noch das Fussbodenmosaik mit Meeresfiguren aus dem 2. Jahrhundert zu sehen ist. Das entdecken wir aber leider erst später – zu spät.
























Schöne Kirchen
Lange verweilen wir nicht, denn es beginnt bereits zu dämmern. Aber einen Blick ins Innere der prächtigen Stiftskirche „San Michele Arcangelo“ aus dem 13. Jahrhundert lassen wir uns nicht entgehen. Die gotischen Gewölbe und kunstvollen Fresken sind auch beim schwächer werdenden Licht beeindruckend.





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