11. bis 18. November 2023
Spass am Strand
Lenny hat gerade sein neues Lieblingsspiel gefunden: den Futterbeutel. Ob versteckt zwischen den Steinen oder hoch in die salzige Luft geworfen – seine Begeisterung ist ansteckend und macht einfach Spass.
Diese neue Leidenschaft bringt dazu erst noch einen unerwarteten Bonus mit sich: Lenny bleibt fokussiert und in unserer Nähe, selbst wenn wir gerade nicht aktiv spielen. Auch die Ablenkungen durch andere Strandspaziergänger, interessante Gerüche oder ferne Geräusche verlieren an Anziehungskraft. Das bedeutet mehr Freiheit für ihn und entspanntere Momente für uns.




Shadow hingegen ist der geborene Spielkamerad, immer bereit für die nächste Runde. Seine Spielfreude ist so grenzenlos, dass wir aufpassen müssen, die richtige Balance zu finden. Zu viel Aufmerksamkeit, und er wird zum permanenten Schatten, der nur noch auf das nächste Spielangebot wartet, anstatt die Umgebung selbständig zu erkunden.









Es ist immer wieder faszinierend wie unterschiedlich Hunde selbst der gleichen Rassen sind: Während der eine durch das Spiel Ruhe und Fokus findet, braucht der andere bewusste Pausen, um seine Eigenständigkeit zu bewahren.
Wir entern das Pedalo
Das Pedalo haben wir bereits gestern entdeckt. Und heute ist es noch genügend hell für ein kleines Fotoshooting.













Flammendes Inferno
Welch ein Himmel ![]()













Unüberwindliche Hindernisse auf dem Weg zum Piscina Naturale
Auf der Karte entdecken wir etwas ganz Besonderes: einen von der Natur geschaffenen Pool und vom Meer gefüllt. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen. So ist zumindest unser Plan.
Beim ersten Versuch, das Becken vom Strand aus zu erreichen, scheitern wir kläglich, die Felsen zeigen sich unüberwindlich. Also muss Plan B her. Für einen Fussmarsch auf die gegenüberliegende Seite ist es jedoch viel zu weit und so schnappt sich Dieter das Fahrrad und versucht es auf eigene Faust, während Monika beim Wohnmobil gespannt auf die Bilder wartet.
Doch auch hier versperren Felsen den Zugang und Dieter muss unverrichteter Dinge umkehren. Schade, aber ein Kletterversuch wäre viel zu riskant gewesen und nur für wirklich erfahrene Kletterer vielleicht möglich gewesen.




Und immer wieder geniessen wir den Strand
Heute nehmen wir für einmal den Weg der Dorfstrasse entlang. Und kaum erreichen wir die ersten Häuser, werden wir von bellenden Hunden begrüsst, die uns unmissverständlich klar machen, dass dies ihre Strasse ist. Davon völlig unbeeindruckt, spazieren Shadow und Lenny mit uns weiter und lassen einmal mehr erstaunte Hunde zurück, die nicht verstehen, dass sie so wenig Eindruck machen.



Ein Stück weiter entdecken wir einen schmalen Pfad, dem wir neugierig folgen. Bereits hier eröffnet sich für Lenny und Shadow eine tolle Schnüffel-Welt. Und wie erhofft, führt uns der Weg direkt zum Strand der Frauen, wo es für Shadow noch viel mehr zu entdecken gibt.






Aber auch wir geniessen den kilometerlangen Strand und den Duft des Meeres, der im Winter so ganz anders riecht wie im Sommer. Auf dem Rückweg erwartet uns dann noch eine kleine Felsformation über die wir klettern müssen, wenn wir keine nassen Füsse bekommen wollen. Und schon sind wir wieder zurück beim Torre Bari und auf dem Weg zurück zum Wohnmobil.







Was ein Hundenäschen so alles am Strand findet
Für Lenny wird der Strand schnell zum wahren Schatzparadies. Denn fast täglich findet er hier neue Knochen, die das Meer angespült hat, und bringt sie uns voller Stolz. Und natürlich wird er dafür fürstlich belohnt.









Von Hunden, einer Katze und Posen am Strand
Bei unserem nächsten Spaziergang erwarten uns nicht nur die beiden kleinen Hunde, sondern auch eine schwarze Katze. Für Lenny eine kleine Herausforderung, die er aber bravourös löst.



Heute kommen die Beiden aber auch nicht ums Posen herum.








Spaziergang zum Ende des Männerstrandes
Heute nehmen wir den befestigten Weg hinter dem Strand, da wir hier schneller voran kommen als im Sand. Dieter hat nämlich ein bestimmtes Ziel und das liegt ganz am Ende des Männerstrandes.











Heute hat Dieter nämlich seine Drohne dabei. Er möchte ausprobieren, ob er sie sicher in die Höhe bringen und auch wieder sanft landen kann. Und auch wenn wir den Strand bisher meist für uns alleine hatten, wollen wir kein Risiko eingehen und er macht seine ersten Flugversuche ganz am Ende des Strandabschnitts.














Lenny und Shadow finden das fliegende Gerät zunächst ziemlich suspekt. Die ausgestreuten Kekse versöhnen sie jedoch schnell mit dem komischen Ding, und am Ende trauen sie sich sogar, neugierig an der gelandeten Drohne zu schnuppern.




Natürlich sollen die ersten Flugmanöver auch filmisch festgehalten werden. Doch leider funktioniert das mitgebrachte Kabel für die Verbindung zwischen Drohne und Handy nicht wie geplant. Aber immerhin – die Drohne ist geflogen und auch wieder sicher gelandet.
Auf dem Rückweg
Wir klettern über die Felsen zurück. Zur Belohnung für ihre Geduld spielt Monika noch etwas mit den beiden Hunden am Strand. Leider verfehlt sie einmal ihr Ziel und der Ball landet im Wasser, keine Chance es zu erreichen. Aber zum Glück getraut sich Shadow ins Wasser und bringt es zurück, während Lenny ihm vom Rand aus zuschaut.




Danach geht es aber definitiv nach Hause.









Abschied vom Strand
Bei den herrlichen 24° Grad und strahlend blauem Himmel, fällt uns dies nicht leicht. Aber erst einmal denken wir nicht daran, dass dies unser letzter Tag hier ist, sondern geniessen einfach die gemeinsame Zeit am Strand.












Auch heute hat Dieter seine Drohne wieder mit dabei. Und diesmal funktionieren nicht nur Start und Landung sondern auch das Kabel.





Shadow und SEIN Fund
Auf dem Rückweg findet Shadow einen ganz besonderen Schatz und er macht gleich deutlich, dass er nicht gewillt ist, diesen mit Lenny zu teilen. Aber wer Lenny kennt, weiss, dass dieser sich nicht so schnell abwimmeln lässt. Heute ist Shadow der glückliche Finder einer Plastikflasche – und für ihn ist es eindeutig der Schatz des Tages. Seine Körpersprache verrät sofort: Das ist MEIN Fund, und diesmal gibt es keine Verhandlungen.
Aber die gebleckten Zähne sprechen eine deutliche Sprache, die selbst Lenny nicht missverstehen kann. Und siehe da, Lenny versteht die Botschaft tatsächlich.









Abschied von Bari Sardo
Am nächsten Tag ist es definitiv, wir müssen weiterziehen. Noch ein kleiner Dorfspaziergang und Verabschiedung von den beiden Hunden, die uns fast jeden Tag begrüsst haben. In der Zeit sorgt Dieter für die Ent- und Versorgung des Wohnmobils mit Wasser. Zurück vom Spaziergang geht es gleich weiter und wieder einmal ins Landesinnere in das Supramonte Gebirge.





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