Baradili – das kleinste Dorf Sardiniens

27. bis 29. Oktober 2023

Wieder einmal zieht es uns ins sardische Hinterland. Und auch diesmal sind wir von der abwechslungsreichen Landschaft fasziniert, welche nur ab und zu von kleinen Dörfern unterbrochen wird. Nur zum Einkaufen suchen wir uns mit Oristano einen etwas grösseren Ort aus. 

Und während Dieter beim Einkaufen ist, passen Monika und die Hunde auf das Wohnmobil auf. Dabei sorgt Lenny auf dem Fahrersitz für manches Schmunzeln bei den vorbeilaufenden Passanten. 

Aber allzu lange halten wir uns hier nicht auf. Denn schliesslich wartet auf uns noch ein kleines Bijou.

Baradili – weniger als 100 Einwohner aber mit ganz viel Geschichte

Baradili trägt stolz den Titel „Sardiniens kleinste Gemeinde“. Doch wer durch die gepflasterten Gassen spaziert, staunt wie viel Leben und Kunst sich hier verbirgt. Sogar Überwachungskameras wachen diskret über das Dörfchen – Sicherheit hat Priorität, auch im kleinsten Flecken der Insel. Erstmals erwähnt wurde Baradili 1342, sein Ursprung geht aber vermutlich bereits auf die Römerzeit zurück wie Gräber mit Urnen und Öllampen beweisen.

Ein Stellplatz am Rande des Dorfes

Unmittelbar vor den Toren Baradilis hat Monika bei Google diesen einfachen aber top ausgestatteten Stellplatz gefunden – und das Ganze erst noch kostenlos. Aber trotzdem staunen wir nicht schlecht, dass der Platz bereits am Nachmittag schon gut gefüllt ist und am Abend sicherlich noch einmal 5 Mobile dazukommen. Dabei stehen wir gefühlt am Ende der Welt!

Pinocchios Zauberwelt

Überall begegnen uns geheimnisvolle Holzkistchen mit dem Namen „Pinocchio“ und Silhouetten zeichnen Tiere an die Hauswände – besonders Katzen haben es den Bewohnern angetan. In der Galerie „Monte Granatico“ lüftet sich dann das ganze Geheimnis: Hier in Baradili präsentierte Federico Coni, alias Maestrodascia, dieses Jahr seine märchenhaften Holzkreationen rund um Pinocchio. 40 Tage lang im Sommer konnten Besucher in diese zauberhafte Welt eintauchen – wir haben sie leider knapp verpasst.

Doch das Internet macht einen Besuch doch noch möglich, wenn auch nur virtuell: Link zur Ausstellung


Die wahre Geschichte Pinocchios von 1883

Bummel über die umliegenden Felder

© Womocanis.ch
Womocanis.travel.blog


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