Auf der Fähre nach Sardinien *

25. bis 26. September 2023

Vom Schiffsbauch in die Kabine

Die Fähre ist riesig – so dauert es eine ganze Weile, bis wir die drei Parkdecks erklommen haben und das Passagierdeck erreichen. Von einem Angestellten erhalten wir unsere Kabinenkarte. Ohne Kabine würden wir diese Schiffsreise nicht antreten. Dort haben wir nicht nur ein Bett, sondern auch ein eigenes Badezimmer. Und die Hunde finden Ruhe vor dem ganzen Trubel draussen.

Kabinen-Odyssee im Schiffslabyrinth

Nun beginnt die Suche nach unserer Kabine. Bei den vielen schmalen und langen Gängen keine einfache Aufgabe – dazu all die entgegenkommenden Menschen mit ihren Hunden, die genauso suchend umherirren wie wir.

Endlich gefunden! Doch was ist das? Die Tür lässt sich nicht öffnen! Also wieder zurück durch die ganzen Gänge, um eine neue Karte zu besorgen. Das übernimmt Monika, während Dieter für sich und die Hunde eine ruhige Ecke sucht.

Hundeklo auf hoher See

Mit der neuen Karte gelangen wir problemlos in unsere Kabine. Nachdem die Hunde gefüttert sind und alles für die Nacht vorbereitet ist, geht es noch einmal kurz aufs Deck zum „Versäubern“. Im Gegensatz zu Jason, der sich stets geweigert hat, hier auch nur das Bein zu heben, haben Lenny und Shadow keine Schwierigkeiten, sich auf dem winzigen Hundeklo zu erleichtern.

Kurze Nacht auf hoher See

Die Fahrt ist herrlich ruhig und wir verbringen eine entspannte Nacht mit den Hunden in der Kabine. Die langen Wege durch die Gänge bis zur Kabine sind darob längst vergessen.

Sardinischer Sonnenaufgang

Um 6 Uhr morgens ist bereits wieder Tagwache und so erleben wir auf der Pipirunde den Sonnenaufgang über Sardinien. Da wächst die Vorfreude auf die schöne Insel gleich noch ein Stückchen mehr.

Zurück zum Parkdeck

Aber nun heisst es erst einmal zurück ins Schiff und unser Parkdeck finden. Dies gestaltet sich nicht viel leichter als die gestrige Suche nach der Kabine. Im Gegenteil: Da diverse Gänge heute verschlossen sind, müssen wir uns einen neuen Weg suchen.

Glücklicherweise haben wir genügend Zeit eingeplant, so dass wir nach einigen Irrwegen sogar noch zu früh am Treppenabgang sind. So müssen wir zusammen mit all den anderen Passagieren und Hunden warten, bis die Ketten gelöst werden und wir zu unserem Wohnmobil hinuntergehen dürfen. Einmal mehr verdienen sich unsere Hunde ein dickes Lob – sie bleiben trotz der vielen Menschen und Hunde völlig entspannt.

Von der Fähre auf’s Festland

Kaum im Wohnmobil angekommen, heisst es auch schon: Hopp, hopp, runter vom Schiff!“

Endlich sardischen Boden unter den Rädern – unsere Reise kann beginnen und wir sind gespannt, womit uns Sardinien diesmal überraschen wird.

© Womocanis.ch
Womocanis.travel.blog


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