19. Juni 2016
Noch ahnen wir nicht, dass dies für lange Zeit unsere letzte Reise ohne Wohnmobil sein wird.
Schlafen mit Hindernissen
Eine bezahlbare Unterkunft in München zu finden, ist gar nicht so einfach. Unsere Airbnb-Wahl liegt zwar etwas ausserhalb, aber mit der Strassenbahn ist das kein Problem – denken wir zumindest.
Schon beim Betreten des Hauses stutzen wir ab des doch recht intensiven Geruchs und den Dingen, die überall rumstehen. Die Wohnung selbst macht einen etwas besseren Eindruck, ist aber bis in den letzten Winkel vollgestellt ist. Als wir unsere Koffer auspacken wollen, wird klar: Im Schrank ist schlicht kein Platz. Für uns ist die Sache damit erledigt.
Kurzentschlossen suchen wir ein Hotel. Eigentlich scheint alles ausgebucht, doch wir haben Glück: Das Zimmer, das wir finden, ist richtig gut – grosse Terrasse, zentrale Lage, die Strassenbahn nur wenige Minuten entfernt. Der kleine Wermutstropfen: Hunde sind eigentlich nicht erlaubt. Aber man drückt ein Auge zu. Auch dass es kein Frühstück gibt, stört uns nicht weiter – ein paar Schritte vom Hotel entfernt wartet ein Bistro mit genau dem, was wir brauchen.
Am Karlsplatz, Stachus
Wir staunen, wie viele Menschen sich hier versammelt haben. In der Zeitung ist später zu lesen, dass über 6’000 Menschen zusammen gekommen sind, um Hand in Hand eine Menschenkette gegen Hass und Rassismus zu bilden. Und nicht nur die Menschen tragen entsprechende Bänder, auch das Warzenschwein zeigt sich solidarisch.





Danach geht’s erst einmal in der Nähe des Marienplatzes ins Trockene und gönnen uns dort im Schapeau eine kleine Pause. Selbst Jason geht nicht vergessen, auch wenn er sich über etwas Festeres im Napf wohl noch mehr gefreut hätte.



Heute will der Regen wohl nicht weichen und so geht’s mit Regenschirm bewaffnet an die nahe Isar. Hier darf dann Jason auch mal ein wenig freilaufen und am Vater-Rhein-Brunnen posen, bevor er den beiden Knaben hilft, das Füllhorn zu leeren.






An der Isar



Die Eisbachwelle
Bei der Eisbachwelle bewundern wir die Surfer, die hier akrobatisch versuchen, sich von der Strömung nicht vom Board werfen zu lassen. Was ihnen, wie man sieht, nicht immer gelingt.







































Im Englischen Garten und beim Hofgarten
Noch ein kurzer Spaziergang durch den Englischen Garten bevor es mit der U-Bahn wieder zurück zum Hotel geht.









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