4. bis 5. August 2016
Eine unerwartete Entdeckung: Die Teufelshöhle
Auf unserer Fahrt nach Kelheim entdecken wir ein Hinweisschild zur Teufelshöhle mitten im Herzen der Fränkischen Schweiz. Kurzentschlossen halten wir an, nicht ahnend, was für einen Schatz wir hier finden werden.
Die erste Überraschung folgt gleich: Jason darf uns begleiten! Nicht alle Höhlen sind so hundefreundlich.
Eine besondere Höhle
Das Höhlensystem umfasst 3’000 Meter und ist damit die grösste der rund 1’000 Höhlen in der Fränkischen Schweiz – und gilt noch dazu als deren schönste. Von den etwa 1’700 Metern der zur Schauhöhle ausgebauten Wege dürfen wir bei der Führung 800 Meter bewundern.
Faszinierende Unterwelt
Schmale Gänge wechseln sich ab mit bis zu 25 Meter hohen Hallen. Rund 400 Treppenstufen führen uns durch diese unterirdische Welt, die uns völlig in ihren Bann zieht. Nicht nur uns – auch Jason ist begeistert von all den ungewohnten Gerüchen und Eindrücken.




















Weiterreise nach Kelheim
Danach setzt sich unsere Reise nach Kelheim fort. Die südwestlich von Regensburg gelegene Stadt kennt man vor allem wegen des nahegelegenen Donaudurchbruchs – der tiefsten und engsten Stelle der bayerischen Donau – sowie der imposanten Befreiungshalle.




Die Befreiungshalle
König Ludwig I gab den Bau in Auftrag und 1863 wurde die Befreiungshalle fertiggestellt. Sie diente als Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen von 1813 bis 1815.
Die Aussenfassade schmücken 18 Kolossalstatuen als Allegorien der deutschen Volksstämme. Die Zahl 18 ist dabei kein Zufall – sie versinnbildlicht das Datum der Völkerschlacht bei Leipzig am 18. Oktober 1813, als die Koalitionstruppen Napoleon vernichtend schlugen.



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