Über den Apennin in die Toskana *

3. bis 4. Dezember 2021

Modena

Von Grazie führt uns unsere Reise in die Nähe von Modena, wo ein grosser Stellplatz auf uns wartet.

Von Grazie führt uns unsere Reise in die Nähe von Modena. Einen Platz auf dem grossen Stellplatz ist schnell gefunden,. Und auch wenn ein Hund im Nachbarsgarten lautstark kundtut, was er von seinen neuen hündischen Nachbarn hält, lassen sich Jason und Shadow davon nicht im Geringsten beim gemütlichen Zeitungslesen stören.

Da es jedoch ausser den grossen Wohnmobilhallen und dem Sportzentrum hier nicht viel zu entdecken gibt, machen wir uns am nächsten Tag wieder auf den Weg.

4. – 6. Dezember 2021

Castel D’Aiano – wo Globuli die Nacht retten

Im Städtchen angekommen, verschlechtern sich Dieters Bauchkrämpfe, die sich schon in Modena angekündigt hatten, von Stunde zu Stunde. Monika überlegt bereits, wie sie mitten in der Nacht ins nächste Spital kommen soll, zumal sie das Wohnmobil selbst nicht fahren kann. Aber erst einmal versucht sie es mit den homöopathischen Mitteln, die sie vorsorglich mitgenommen hat.

Ein erster Versuch mit Globuli bringt wenig Erleichterung, doch dann erinnert sie sich an das Buch, das sie dabei hat. Was zunächst wie ein letzter Strohhalm wirkt, erweist sich als Rettung: Die dort empfohlenen Globuli stoppen bereits mit der ersten Gabe die Krämpfe und bringen den erlösenden Schlaf. Am nächsten Morgen geht es Dieter gut genug, um mit Jason und Shadow die Umgebung zu erkunden, während Monika eine Migräne ausschläft.

6. – 7. Dezember 2021

Es wird kurvig

Nach einer weiteren erholsamen Nacht in Castel d’Aiano machen wir uns auf den Weg zum Lago del Brasimone, wo wir drei entspannte Tage verbringen wollen. Und wie so oft auf dieser Reise sind wir auch heute wieder völlig eingenommen von der Landschaft des Apennins. <3

Wir stehen vor verschlossenen Schranken

Als wir gegen Abend am See ankommen, wundern wir uns kurz über das Wohnmobil, das auf dem Parkplatz statt auf dem Stellplatz steht, doch der Grund dafür liegt schnell auf der Hand: Entgegen den Angaben im Internet ist der Stellplatz noch geschlossen. Da wir keine Lust haben, noch weiterzufahren, stellen wir uns kurzerhand dazu, und es dauert nicht lange, bis wir zu dritt hier stehen.

Am Lago del Brasimone

Als am nächsten Morgen die Sonne herauskommt, unternehmen wir einen herrlichen Spaziergang entlang des Sees, der Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Aufstauung des Brasimone-Bachs entstanden ist und heute zum Regionalpark der Suviana- und Brasimone-Seen gehört.

Jason und Shadow interessiert die Geschichte des Stausees herzlich wenig, sie haben Wichtigeres zu tun. Gibt es hier doch so viele spannende Düfte.

Noch ein wenig Posieren, während Dieter das Wohnmobil startklar macht.

Passo della futa – Willkommen in der Toskana

Auf dem Weg nach San Piero a Sieve verabschieden wir uns von der Emilia-Romagna und fahren in die Toskana, wobei uns nicht entgeht, dass sich mit der Region auch der Strassenzustand schlagartig verbessert. Kurz darauf überqueren wir den Futa-Pass auf 903 Metern, in dessen Nähe der grösste deutsche Soldatenfriedhof in Italien liegt, mit über 30’000 Gräbern eine stille Erinnerung an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs.

© Womocanis.ch
Womocanis.travel.blog


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