Silvester im Jura – endlich wieder unterwegs

31. Dezember 2022 bis 3. Januar 2023

Ansicht eines Hotels mit Restaurant in einer ländlichen Umgebung, umgeben von Gras und Bäumen.

In Basel fällt uns langsam die Decke auf den Kopf. Jason geht es zum Glück wieder besser und Lenny ist stubenrein. Also zieht Monika kurz nach Weihnachten zurück zu Dieter und Shadow ins Wohnmobil – erst mal zum Ausprobieren, wie es mit drei Hunden funktioniert.

Lecker und freundlich wie immer

Die erste Reise führt uns wieder einmal in den Jura. Es ist Silvester, und wir entscheiden spontan, den Jahreswechsel beim Restaurant „Chalet Mont-Crosin“ zu verbringen – weg von den Silvesterknallern. Ein kurzer Anruf, und schon ist einer der sieben Tische für uns reserviert.

Blick auf einen festlich dekorierten Raum mit einem Weihnachtsbaum, einem roten Kinderwagen mit Punkten und Bottichen mit Getränken; im Hintergrund ist eine Person in einem weißen Outfit zu sehen.

Das Silvestermenu ist reichhaltig und richtig lecker – besonders Vitals bündnerische Spezialitäten. Felix serviert wieder sehr aufmerksam, genau wie beim letzten Mal. Die Hundefreundlichkeit wird hier grossgeschrieben: Bei fast jedem Tisch liegen ein bis zwei Hunde. Unter Hundefreunden findet sich schnell Gesprächsstoff.

Aus „Wir bleiben sicher nicht bis Mitternacht“ wird „Lass uns zusammen auf das Neue Jahr anstossen“. Sogar für Monika, die keinen Alkohol trinkt, gibt es ein Champagnerglas mit sprudelndem Holundersaft. So sitzen wir noch lange nach Mitternacht zusammen, bevor sich die anderen Gäste ins Hotelzimmer und wir uns ins Wohnmobil zurückziehen.

Ein Frühlingsspaziergang im Winter

Es ist ein verrückter Winter. Wir sind auf gut 1’000 Meter über Meer, und weit und breit liegt kein Schnee. Deshalb wandern wir nach einem ausgiebigen Frühstück bei Felix auch bei strahlendem Sonnenschein über grüne Wiesen statt Schneefelder. Wobei „Wandern“ mit unserem bald 15-jährigen Senior Jason natürlich ein grosses Wort ist.

Shadow und Lenny geniessen es, über die Wiesen zu flitzen, die heute nur uns gehören – das gemütliche Tempo stört sie nicht. Und auch Jason ist freudig dabei und erkundet genüsslich all die Düfte rund um uns.

Ein letzter Spaziergang im Jura

Am nächsten Tag ist das Wetter nicht mehr ganz so prächtig, aber das hält uns nicht von unserem Spaziergang ab. Nur beim Hofhund fragen wir uns einen Moment, ob er uns wohl durch lässt. Aber schnell stellt sich heraus, dass er unseren vierbeinigen Begleitern nur kurz Hallo sagen möchte.

Danach geht es weiter hügelan. Hoch zu den Windrändern.

Auch als Hundesenior geniesst Jason mit seinen fast 15 Jahren noch einmal seine Spaziergänge. Und wir sind glücklich, dass er immer noch bei uns ist. Anfangs letzten Jahres sah dies nicht so aus, dass er überhaupt die nächsten Tage noch überlebt. Aber er ist einfach unser Stehaufmännchen, der alle Blutwerte Lügen straft.

Nur das ausgelassene Spiel überlässt er lieber den beiden Jüngeren.

Wer gewinnt das Stöckchen

Die Ausdauer von Lenny zahlt sich aus – oder doch eher, der Klügere gibt nach <3

Am Ende wird’s noch nass. Aber zum Glück haben wir unsere Regenkleidung dabei, die Hunde sind wetterfest und im Wohnmobil sorgen die Bademäntel, dass auch sie schnell wieder trocknen.

Auch der schönste Ausflug geht einmal zu Ende

Viel zu schnell verfliegt die Zeit. Nach einem letzten Abend bei Felix und Vital mit leckerem Essen und tollen Gesprächen müssen wir uns am 8. Januar 2023 leider schon wieder auf den Heimweg machen.

Dabei halten wir noch einmal auf der gegenüberliegenden Seite des Hügels an und unternehmen einen letzten Abstecher zu den Windrädern auf dem Mont Crosin. Jason und Monika nehmen es diesmal gemütlich, so hat Jason viel Zeit zum Schnüffeln und Dieter kann mit Shadow und Lenny ausschreiten.

© Womocanis.ch
Womocanis.travel.blog


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