13. – 15. August 2022
Hardheim
Es geht südwärts Richtung Basel. Hardheim lockt uns dabei mit dem Versprechen ausgedehnter Wanderungen für Shadow und mich.
Doch das Schicksal meint es nicht gut: Das auf der Wanderung anvisierte Restaurant bleibt krankheitsbedingt verschlossen. Durstiger als geplant durchstreifen wir auf dem Weg zurück zum Stellplatzeinen wunderschönen Naturpark.
Am nächsten Tag führt mich eine kleinere Runde durch ein schattiges Tal, wo wir diesmal Wasser zum Abkühlen und gegen den Durst entdecken. Unübersehbar präsentiert sich die Natur nun in den ersten Gelbtönen, der Herbst kündigt sich an. Nur die Bäche mit ihren trockenen Betten zeugen noch vom heissen Sommer.


















15. – 17. August 2022
Aglasterhausen
Unser nächster Stellplatz thront auf einer Anhöhe im Ortsteil Michelbach, direkt neben Sporthalle und Kinderspielplatz gelegen. Aber in der Nacht ist es hier herrlich ruhig.
Direkt vom Stellplatz aus schlängeln sich Wanderwege in den Wald und zum Michelsee – ein Genuss in den heissen Tagesstunden. Shadow sammelt unterwegs leider wieder einmal fleissig fiese Kletten. Da wird die mitgeführte Corona-Schutzmaske zum unerwarteten Rettungsinstrument für meine Finger. Und Shadow lässt die unangenehme Entfernung mit bewundernswerter Geduld über sich ergehen.








17. – 19. August 2022
Güglingen
Der Stellplatz am Freibad überrascht mit lebhaftem Betrieb. Dazu die freilaufenden Hunde, die mich davon abhalten, mich ordnungsgemäss in die WoMo-Reihen einzufügen. In etwas Distanz finden wir trotzdem einen guten Platz, auch wenn hin und wieder ein anderer Aussie Shadow einen Höflichkeitsbesuch abstattet.
Auf unseren Spaziergängen begegnen wir auch hier vielen ausgetrockneten Bachläufen und braunen Feldern und Wiesen. Immerhin findet Shadow in der Zaber noch genügend Wasser, um seinen Durst zu stillen und eine wohltuende Abkühlung zu geniessen.













19. – 21. August 2022
Öttisheim
Nach der gestrigen, etwas eintönigen Runde kommt mir eine Idee: Warum nicht wieder einmal einen Cache suchen? Entlang meines gewohnten Weges bleibt die Suche jedoch erfolglos.
Deshalb bereite ich mich heute entsprechend vor – schliesslich befinden sich Verstecke oft an schönen oder interessanten Orten. So führt uns der dritte Cache auf der Runde auch zur ‚EEppinger Linie‚.. Dabei handelt es sich um eine 86 Kilometer lange und befestigte Verteidigungslinie von Weissenstein bei Pforzheim bis nach Neckargemünd. Sie sollte die französischen Raubzüge während des Pfälzischen Erbfolgekriegs (1688 bis 1697) stoppen.
In der Cache-Beschreibung findet sich auch noch etwas Geschichte dazu, und oberhalb von Ötisheim wartet anschaulicher Geschichtsunterricht in Form einer Tafel.
Ebenso reizvoll sind Mystery-Caches, die etwas Detektivarbeit verlangen. Bei diesen führen verschiedene Aufgaben zu den Koordinaten des versteckten Schatzes. Der heutige Cache nimmt mich virtuell über Genf nach Wien. Mit den entschlüsselten Informationen finde ich auch auf der etwas längeren Runde rund um Ötisheim dann das Ziel – das Cache-Versteck.















21. – 23. August 2022
Herrenberg
Rund um Herrenberg breiten sich unzählige Streuobstwiesen aus, wo es sich herrlich wandern lässt. Es handelt sich um das grösste zusammenhängende Streuobstgebiet Europas. Shadow freut sich über die vielen Äpfel am Boden – perfekte Spielbälle – während ich stolz über die gefundenen Cache bin.
Der eigentliche Grund für unseren Aufenthalt liegt jedoch im Nachbardorf: die Firma Stoffdepot. Dort schaue ich mir deren Bündchenstoffe an und erwerbe zwei Abschnitte für unsere Rundsitzgruppe im Wohnmobil – ein erster Test, wie es passen könnte. Dem Stoffdepot angeschlossen ist auch Belkon, spezialisiert auf Neubepolsterung aus Leder und Stoff – interessant für ein anderes Mal.















Rundwanderung mit Hindernissen
Am Morgen entdecke ich nahe Haslach einen versteckten Canyon. Leider ist das Schutzgebiet verschlossen. So setzen wir unsere ursprüngliche Rundwanderung fort.
Dabei versperrt uns leider eine Bahntrasse den Weg, was auf der Karte nicht ersichtlich war. Glücklicherweise zeigt sie immerhin einen nahegelegenen Tunnel. Was uns dort erwartet, ist aber eher ein grosses Abwasserrohr von etwa 70 Metern Länge.
Selbst Shadow weigert sich, freiwillig hindurchzugehen. Da ich nicht denselben Weg zurückgehen möchte, suche ich nach einer Alternative – und finde sie rasch. Diese kostet uns zwar eine zusätzliche Stunde, führt uns aber dafür am Skulpturenpark der Kunststiftung Lutz Ackermann vorbei.


















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