17. November 2021
Livigno, ein bekannter Wintersportort und Zollfreigebiet unweit der Schweizer Grenze, ist unser nächstes und gleichzeitig erstes Ziel in Italien. Hier auf 1816 müM wollen wir einige weitere Tage im Schnee geniessen. Denn auch wenn man bei Italien automatisch an azurblaues Meer und goldene Strände denkt, gibt es auch dieses Italien.
Wenn Sturheit sich auszahlt
Von Savognin aus führt unser Weg über drei spektakuläre Pässe nach Livigno – definitiv nicht das Italien der Postkarten aber nicht minder schön. Den Julierpass kennen wir bereits von früheren Reisen, doch die Bernina-Route von Schweizer Seite aus ist Neuland. Und so freuen wir uns auf eine landschaftliche reizvolle Strecke via Passo della Forcola.
Auf dem Weg zum Julierpass









Bis St. Moritz ist es nicht mehr weit




Die Rhätische Bahn
Die Albula- und Berninastrecken zwischen Thusis und dem italienischen Tirano sind mit ihren Viadukten in schwindelnder Höhe, ihren Kehrtunnels und Steigungen ein technisches Meisterwerk. Und deshalb wurde die Rhätische Bahn auch in das UNESCO-Weltkulturerbe der Schweiz aufgenommen.
Speziell ist auch dass die steilste und höchstgelegene Adhäsionsbahn der Welt ganz ohne Zahnrad-Unterstützung auskommt.



Der Berninapass
Berninapass auf 2’328 m verbindet das Engadin mit dem Puschlav und dem Norden Italiens.



Nun ist es nicht mehr weit bis Italien
Doch unsere Navi hat eigenen Pläne und will uns stur die längere Strecke über den Ofenpass mit dem Tunnel nach Livigno lotsen. Dieter ist jedoch mindestens so stur. Zum Glück hat er gewonnen. Denn im Nachhinein stellt sich heraus, dass der Tunnel wegen Bauarbeiten bis Anfang Dezember gesperrt ist. Ausserdem wäre unser Wohnmobil zu hoch für den Tunnel gewesen.



In Italien angekommen
So erreichen wir schliesslich Livigno. Es ist so ein Italien, das sich so ganz anders zeigt wie das Italien am Meer oder den berühmten Touristenorten.






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