Erding, Landshut und Dingolfingen

9 . bis 10. April 2022

Erding – überfüllt und abgehakt

Auf unserer Weiterreise wollen wir bei Europas grösster Therme in Erding Halt machen (neben dem Bier ein weiteres Highlight dieses Ortes). Aber wir merken schnell, dass dies keine gute Idee ist – vor allem nicht an einem Samstag! Schon der rappelvolle PKW-Parkplatz lässt uns Böses ahnen und leider haben wir recht: Die 60 Plätze auf dem angrenzenden Stellplatz sind restlos belegt. Gottseidank haben wir schon vorher eine Alternative herausgesucht und so geht’s gleich weiter nach Landshut.

Landshut – Parkplatz mit Aussicht

Vor den Toren der Stadt, gleich unterhalb der Burg Trausnitz, befindet sich ein riesiger Parkplatz. Hier haben wir die freie Auswahl, wo wir stehen möchten. Hinter uns das Städtchen, vor uns die Isar. Leider sind wir diesmal nur auf der Durchreise, deshalb sparen wir uns die Besichtigung des Städtchens für unseren nächsten Besuch auf.

Aber einen kurzen Spaziergang der Isar entlang lassen wir uns natürlich nicht entgehen, denn nicht nur wir, sondern auch Jason und Shadow wollen sich die Beine vertreten. Dabei treffen wir auf den selbsternannten „Cesar Millan von Bayern“, wie er uns stolz erzählt. Anfänglich ist er etwas enttäuscht, dass wir nicht gleich vor Ehrfurcht erstarren – aber danach haben wir dann doch noch ein nettes Gespräch und er relativiert seine Aussagen, als er merkt, dass wir ganz anders mit unseren Hunden umgehen als der berühmt-berüchtigte TV-Star.

10 . bis 11. April 2022

Dingolfing – oder wie Rüden zu Hündinnen mutieren

Auf dem schön angelegten kostenlosen Stellplatz lernen wir nicht nur die schöne Gegend kennen, sondern auch einen „echten“ bayerischen Hundehalter. Denn als wir vom Spaziergang zurückkommen, läuft uns erneut der unangeleinte Dobermann entgegen, den wir schon beim Hingehen weggeschickt haben – dahinter folgen ihm drei weitere grosse Hunde.

Auf Monikas höfliche Bitte, die Besitzer mögen ihre Hunde doch bitte zurückholen, winken sie uns fröhlich zu, machen aber keine Anstalten, irgendetwas zu unternehmen. Als Monika kurzentschlossen auf den Dobermann zuläuft, reagieren sie dann doch und rufen uns zu, ob unsere Hündin vielleicht läufig sei. Monikas Antwort kommt prompt: „Na klar!“

Da kommt dann ganz schnell Hektik auf. Der Besitzer des Dobermanns kraxelt eilig den Hang hinauf, um seinen Hund abzuholen (die anderen haben schon vorher abgedreht). Dafür dürfen wir uns anschliessend seine Moralpredigt anhören, wie man nur mit einer läufigen Hündin auf den Stellplatz kommen könne. Schliesslich seien wir hier in Bayern, da gäbe es keine Leinenpflicht und die Hunde könnten es gut untereinander regeln… Und wir verkneifen uns ein Lachen 😀

Manchmal muss man eben kreativ werden!

© Womocanis.ch
Womocanis.travel.blog


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