19. Juli 2020
Südwestlich von Innertkirchen liegt das beeindruckende Urbachtal, zu dem wir heute mit dem PW fahren und am Ende der geteerten Strasse parkieren.
Gleich zu Beginn der Wanderung empfangen uns die eindrücklichen, hohen Felsflanken der Engelshörner auf der rechten Seite des Tals. Auf deren Spitze thronen mehrere markante Gipfel aus Kalkstein bzw. Granit die sich eindrucksvoll gegen den Himmel abzeichnen. Auf der anderen Seite dieser gewaltigen Felswand befindet sich die bekannte Rosenlaui-Schlucht.
Wer genau hinschaut, entdeckt in den steilen Wänden noch heute die Spuren des Blegioolith-Abbaus (Eisenoolith) aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der Bergbau währte allerdings nur kurze Zeit – die schwierige Zugänglichkeit und der aufwändige Abbau machten das Unterfangen wirtschaftlich wenig rentabel. Dennoch zeugen die sichtbaren Stollen und Arbeitsspuren von der mühsamen Arbeit der damaligen Bergleute.





Blick talwärts mit den Engelhörner auf der linken Seite
Es ist warm und so geniessen wir eine kurze Pause im Schatten. Aber Shadow wird es schnell langweilig und er beginnt Jason zu ärgern, der ihm aber schnell sagt, dass er darauf eigentlich keine Lust hat.









Weiter geht es talaufwärts auf Wegen, welche oberhalb des Baches „Urbachwassers“ verlaufen. Bevor es jedoch in den Wald geht, machen wir noch einmal Pause Und schon geht es zurück zum Auto.
















Auf Abwegen
Shadow hat langsam genug vom Pause machen und so brechen wir dann auch auf. Kurz vor der Rohrmatten sehen wir jedoch, dass dort Pferde stehen, wo wir zuvor hochgelaufen sind. Ein Durchkommen ist nun nicht mehr möglich, weshalb wir den Weg auf der anderen Seite des Zauns nehmen müssen.
Doch dieser Ausweichweg erweist sich als deutlich anspruchsvoller. Unzählige kleine Bächlein schlängeln sich durch die Wiese und verwandeln den Boden an vielen Stellen in eine Sumpflandschaft. Mehr als einmal sinken wir mit den Schuhen im aufgeweichten Untergrund ein und müssen jeden Schritt mit Vorsicht setzen, um einigermassen trockenen Fusses voranzukommen.
Da haben es Jason und Shadow einmal mehr deutlich einfacher als wir. Mit ihren vier Pfoten verteilen sie ihr Gewicht besser und bewegen sich mühelos durch das sumpfige Gelände, während wir Menschen von Grasbüschel zu Grasbüschel balancieren.
Danach kommen aber auch wir wieder deutlich besser voran, so dass wir bald wieder zurück beim Auto sind.












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