8. Oktober 2017
Diese Schlucht gilt als eine der spektakulärsten und mit ihren über 450 Meter hohen Wänden zur tiefsten Schlucht Europas. Geformt wurde sie einzig durch die Kraft des Flusses Flumineddu.
Zufahrt zum Park- und Übernachtungsplatz
Um dorthin zu gelangen, fahren wir auf einem abenteuerlichen und engen Strässchen. Zum Glück hält sich hier der Gegenverkehr in Grenzen, so dass wir gut voran kommen.




Auf dem Weg zur Schlucht
Die restlichen 7 km bis zur Schlucht geht es auf einem abwechslungsreich Weg dem Fluss entlang. Obwohl es bereits anfangs Oktober ist, ist es noch sehr warm und so sind wir froh um die Bäume, die hier immer wieder stehen.








Auf dem Rückweg
Leider kommen wir nicht so schnell voran wie geplant: Beim Einweisen in den schmalen Parkplatz ist Monika rückwärts in ein Loch getreten und hat sich dabei heftig das Fussgelenk gestaucht. Deshalb müssen wir schweren Herzens kurz vor Erreichung der Schlucht die Wanderung abbrechen, damit wir den Weg zurück nicht im Dunkeln laufen müssen.
Und selbst wenn wir es bis dorthin geschafft hätten, mit ihrem Fuss hätte Monika keine Chance gehabt, die grossen Steine in der Schlucht zu erklimmen, wie uns andere Wanderer auf ihrem Rückweg bestätigen.





Weiterfahrt nach Orosei


Aber auch wenn wir die Schlucht weiterhin nur aufgrund der eindrucksvollen Bildern kennen, allzu enttäuscht sind wir trotzdem nicht. Die Wanderung alleine dorthin war schon wunderschön.
Ausserdem: Aufgeschoben ist ja zum Glück nicht aufgehoben und so bekommen wir die Schlucht hoffentlich bei einem anderen Sardinienbesuch zu sehen. Und wer weiss, vielleicht finden wir dann auch Monikas nagelneuen Wanderschuhe wieder, die Dieter draussen stehen gelassen hat, während Monika ihren Fuss pflegte.
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