Die Burgruine Griffen in Kärnten

5. Juni 2017

Unsere erste Etappe durch die Kärnten führt uns nach Griffen, wo wir die imposante Burgruine erkunden. Am Abend geht es weiter nach Unterschwarza, wo wir beim Restaurant Dorfheuriger auf dessen Stellplatz die Nacht verbringen.

Burg Griffen – Kärntens uneinnehmbare Festung

Die Burg Griffen ist eine der grössten Burganlagen Kärntens und galt im Mittelalter als uneinnehmbar. Selbst noch im 16. und 17. Jahrhundert wagten weder Türken noch Ungarn, die Burg anzugreifen.

Geschichtliches

Die Burg wurde Mitte des 12. Jahrhunderts von den Bamberger Fürstbischöfen errichtet. Mitte des 18. Jahrhunderts endet deren Herrschaft und die Burg gehörte anschliessend unterschiedlichen Besitzern – unter anderem auch Maria Theresia Walburga Amalia Christina von Österreich, Habsburger Fürstin und Königin von Ungarn und Böhmen.

1659 zerstörte ein Blitzeinschlag einen der Türme, und auch sonst zerfiel die Burg immer mehr, bis 1840 auch die maroden Dächer eingerissen werden mussten. Im Jahr 2000 begann die Sanierung der Burg, zu der heute ein Wanderweg hochführt.

Eine kleine Eidechse

Auf den sonnengewärmten Mauern entdecken wir eine Eidechse. Sie lässt sich von unserer Anwesenheit zum Glück nicht gross stören und posiert geduldig für die Kamera.

Hoch über Griffen

Weit schweift hier der Blick über die Täler und Hügel Kärntens. Kein Wunder, dass sich die damaligen Bauherren für diesen Ort entschieden haben.

Abschluss eines schönen Tages

Nach der Burgbesichtigung wandern wir zu Fuss durch das Naturschutzgebiet „Griffener Schlossberg“ zurück nach Griffen. Der Weg führt durch schattigen Wald und bietet immer wieder neue Perspektiven auf den Ort unter uns.

Die Griffener Tropfsteinhöhle

Ein Grund, nach Griffen zurückzukehren: die Tropfsteinhöhle im Schlossberg, deren Eingang sich in der Ortsmitte befindet und wir diesmal nicht besucht haben.

Die Höhle wurde erst recht spät, nämlich während des Zweiten Weltkriegs, entdeckt und 1956 für Besichtigungen freigegeben. Knochenfunde und zwei Feuerstellen im Innern der Höhle zeugen von der Existenz längst ausgestorbener Tiere wie dem Höhlenbären, Riesenhirsch oder dem Wollnashorn – und von sehr früher menschlicher Anwesenheit in Kärnten.

© Womocanis.ch
Womocanis.travel.blog

Text in grüner Schrift: 'Monika, Dieter & Vierpfötler'


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