8. – 10. Juli 2021
Auf unserer kleinen Deutschlandreise besuchen wir auch den Kneippkurort Bad Waldsee, der für sein Moorheilbad bekannt ist. Gerade noch rechtzeitig entdecken wir, dass hier auch das Hymer Museum zuhause ist. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Wie praktisch, dass es gleich daneben auch einen Stellplatz für Wohnmobile gibt. So können wir die Hunde im Wohnmobil lassen und ab und zu nach ihnen schauen, während wir uns alles in Ruhe anschauen – was auch nötig ist, denn hier gibt es viel zu sehen.






Pioniere des mobilen Reisens
Der Kreativität scheint keine Grenze gesetzt, und überall zeigt sich die Liebe zum Detail. Vieles, was wir heute in unseren Reisemobilen finden, verdanken wir der Findigkeit der ersten Pioniere. Ihre Wohnwagen und Wohnmobile dürfen wir hier im Hymer Museum bewundern.


Von den Anfängen des mobilen Reisens bis hin zu zukünftigen Fahrzeugen ist hier alles ausgestellt. Insgesamt sind es über 250 Reisegefährten, die gezeigt werden. Viele davon sind Einzelstücke, geschaffen für den eigenen Gebrauch. Und nicht jedes ist ein reines Ausstellungsstück – einige gehen noch heute auf Reisen. Auch manche ausgeklügelte Technik ist hier zu bestaunen, von der vieles dann aber doch wieder verschwunden ist.



Eine kleine Zeitreise
Weil Bilder mehr als tausend Worte sagen, nehmen wir euch einfach mit auf unseren Rundgang durch das Museum.
Alte Wohnwagen aus Holz und heimeligem Interieur
Die ersten Wohnwagen bestehen noch ganz aus Holz. Das Interieur wirkt gemütlich und heimelig – fast wie ein kleines Zuhause auf Rädern. Man spürt noch die Handwerkskunst vergangener Zeiten.






Es wird moderner
Mit den Jahren wird die Bauweise moderner. Neue Materialien kommen dazu, die Formen werden stromlinienförmiger. Die Entwicklung lässt sich Schritt für Schritt verfolgen.

















Die Anfänge des heutigen Wohnmobilreisens
Aus einfachen Wohnwagen werden selbstfahrende Reisemobile – ein Meilenstein in der Geschichte des mobilen Reisens. Die Entwicklung geht weiter bis in die Gegenwart. Moderne Technik, bessere Ausstattung und durchdachte Raumaufteilung prägen die heutigen Fahrzeuge.














Klein das Auto, gross die Last
Manche Kombinationen bringen uns zum Schmunzeln: winzige Autos, die riesige Wohnwagen ziehen. Was heute undenkbar wäre, war damals ganz normal. Aber auch hier ging die Entwicklung weiter, die Autos wurden grösser und passten sich ihren Anhängen an. Und natürlich dürfen auch die Trabis mit ihren Dachzelten nicht fehlen, die zeigen, dass auch mit bescheidenen Mitteln der Traum vom mobilen Reisen verwirklicht werden konnte. Die Leidenschaft fürs mobile Reisen kannte eben keine Grenzen.












Unikate
Wohnwagen, die zu Schiffen umgebaut werden können, Küchen, deren Boden sich absenken lässt, oder Wohnwagen mit Panoramafenstern und Trabis mit Zeltdach – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Diese Einzelstücke zeigen, wie kreativ die Pioniere des mobilen Reisens waren.






Das Hymer Museum ist mehr als nur eine Sammlung alter Fahrzeuge. Es erzählt die Geschichte einer Leidenschaft, die bis heute ungebrochen ist: der Traum von der Freiheit auf vier Rädern.
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