12. März 2022
Dort, wo unsere Italienreise vor vier Monaten begonnen hat, geht sie nun auch zu Ende. Und auch diesmal warten im Engadin unsere Freunde, Schnee und schöne Spaziergänge auf uns.
Ein weiterer Schweizerpass wird überwunden
Unser Weg vom Comersee zurück in die Schweiz beginnt erst einmal trüb und nass. Da fällt der Abschied von Italien nicht ganz so schwer. Und auch auf dem Malojapas ist immer noch alles wolkenverhangen. Doch dann, hinter dem Julierpass lacht uns die Sonne entgegen und der Himmel wird immer blauer.




















12. bis 15. März 2022
Bivio
Und so beschliessen wir kurzerhand auf dem Stellplatz in Bivio zu übernachten.


Hier auf 1’769 Meter über dem Meer ist es für uns Italienwetter Verwöhnten ganz schön kalt. Aber selbst der Wind, der dazu noch bläst, hält uns nicht davon ab, ein paar Stunden im Schnee zu verbringen. Warme Kleider haben wir ja zum Glück ausreichend dabei. Etwas, das weder Jason noch Shadow brauchen solange sie in Bewegung sind. Und wir staunen einmal mehr über ihre Anpassungsfähigkeit, da ihnen der Wechsel von der Wärme drinnen in die Kälte des Schnees nichts auszumachen scheint.



















Skimarathon-Trubel
Bei unserer Wanderung staunen wir, wie viele Autos auf der Passstrasse unterwegs unterwegs sind, denn ein Auto reiht sich ans andere und alle auf dem Weg über den Julier. Später lesen wir, dass am nächsten Tag der Engadiner Skimarathon stattfindet. Dieser zweitgrösste Langlaufanlass der Welt zieht jedes Jahr weit über 10’000 Langläufer aus 60 Nationen an. Der Start ist in Maloja und führt über die zugefrorenen Silser- und Silvaplanersee vorbei an St. Moritz, Pontresina, Samedan zum Ziel in S-chanf.
Schneewanderung durch eine wundervolle Berglandschaft
Am nächsten Tag starten wir direkt vom Wohnmobil aus zu einer ausgedehnten Tour durch die Schneelandschaft. Drei Stunden lang stapfen wir durch das Winterwunderland, und unser Senior Jason macht das alles problemlos mit – dabei wird er noch diesen Monat 14!
Wir müssen uns stellenweise ordentlich gegen den Wind stemmen, aber trotzdem kommen wir gut die Skipiste hoch. Trotz des schönen Wetters begegnen wir hier aber keinen Skifahrern, so dass Jason und Shadow relevant frei laufen können.





Oben am Hang angekommen werden wir von dieser traumhaften Bergkulisse begrüsst.















Eine seltene Hundebegegnung. Da muss man sich natürlich kurz begrüssen. In Italien waren die meisten Hunde ja hinter Zäunen gefangen und meistens nicht sehr begeistert, dass da zwei Hunde daher kommen.



Wir sind am Ende des Tals angekommen, nun geht es auf den Rückweg.


















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