7. bis 11. Oktober 2020










Der Bachtelspalt – Zürichs schmalste Mutprobe
70 Meter lang, bis zu 8 Meter hoch und an der engsten Stelle nur 40 Zentimeter breit – das ist der Bachtelspalt am Aussichtsberg Bachtel im Zürcher Oberland. Diese imposante Nagelfluhformation kann selbst für schlankere Wanderer zu einer echten Mutprobe werden.
Ihre Entstehung gibt bis heute Rätsel auf. Die gängigste Theorie besagt, dass sie beim verheerenden Unwetter vom 25. August 1939 entstand, als Geländepartien absackten und diesen spektakulären Spalt in die Nagelfluh rissen, wobei Geröll und gerundete Kieselsteine einzementiert wurden. Manche Geologen halten diese dramatische Entstehungsgeschichte allerdings eher für einen Mythos. Eine ältere Quelle von 1967 führt den Spalt auf einen eingestürzten unterirdischen Gang zurück, doch diese Theorie gilt heute als wenig überzeugend.
Das Besondere: Der Spalt könnte sich theoretisch wieder verändern – durch langsames Kippen oder bei künftigen Extremereignissen wie jenem damaligen Unwetter könnte er sich weiter öffnen oder auch schliessen. Experten gehen jedoch davon aus, dass er und sein 40-Zentimeter-Engpass noch die nächsten 100 bis 200 Jahre erhalten bleibt.
Bis dahin können noch viele Mutige die rund fünfminütige „Wanderung“ durch dieses einzigartige Naturmonument wagen.







Beim Bachtelturm
Auf dem Gipfel des Bachtels steht der 75 Meter Aussichtsturm, zu dessen Aussichtsplattform auf 30m Höhe eine metallene Wendeltreppe führt. Aber so hoch muss Niemand steigen, um den Blick auf die schöne Berglandschaft rundherum zu werfen. Einzig wer auch die Namen der verschiedenen Bergspitzen wissen will, kommt um den Aufstieg nicht herum.






Am Bachtelweiher
Der Bachtelweiher wurde 1872 als Speicherweiher für die ehemalige Weberei Hueb angelegt. Im Jahre 2015 ging der Weiher an die Stadt Zürich über und ist seitdem geschützt. Technische Vorgaben zur Hochwassersicherheit machte jedoch im 2021 eine Sanierung notwendig. Dafür musste ein Teil des Wassers abgelassen und der Uferbereich neu gestaltet werden. Durch die Gestaltung mit unterschiedlich tiefen Wasserbereichen konnte der Weiher ökologisch aufgewertet werden und es entstand ein breiterer flacherer Uferbereich.



Mantrailing
Während Dieter und Jason die schöne Herbstlandschaft durchstreifen, ist Monika 4 Tage am Trailen mit Shadow bei Mantrailing Zürich.













© Womocanis.ch
Womocanis.travel.blog
