Am Burgäschisee

11. April 2020

Der Burgäschisee – ein Moorsee – ist mit 20,65 Hektaren der grösste See des Kantons Solothurn. Dabei liegt interessanterweise nur zwei Drittel seiner Fläche auf Solothurner Gebiet, während das andere Drittel zum Kanton Bern gehört.

Was den See besonders macht, blieb lange Zeit verborgen: Erst durch eine Seespiegelabsenkung im Jahr 1943 wurden am Ostufer und Südufer zwei weitere ca. 6000 Jahre alte Pfahlbauten entdeckt. Anschliessend gruben in den Jahren 1944 und 1945 internierte Kriegsgefangene die Überreste aus und brachten damit ein bedeutendes Zeugnis der Vergangenheit ans Licht. Zusammen mit früheren Funden am Nordufer gehören die Fundstätten seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der See selbst steht zum grössten Teil unter Naturschutz, weshalb das Baden nur an einigen wenigen Stellen erlaubt ist.

Azurblaues Wasser und perfekte Fotomotive

Aber auch ohne diesen geschichtlichen Hintergrund fasziniert der Burgäschisee mit seinem azurblauen Wasser und bietet damit eine traumhafte Kulisse für unsere beiden Vierbeiner, die hier vor malerischer Landschaft posieren dürfen.

Fast wie ein Gemälde <3

Einfach nur schön, wenn Hund und Mensch so gut in Balance sind.

Rund um den See

Ein Holzschnitzelweg führt uns rund um den Burgäschisee und durch einen kleinen Wald.

Auf unserer Runde kommen wir auch am Chlepfibeerimoos vorbei – dem einzigen Hochmoor im Kanton Solothurn. Dieses darf nicht betreten werden, weshalb Jason und Shadow hier sicherheitshalber an der Leine bleiben.

Danach dürfen sie aber noch einmal über die Felder flitzen bevor es zurück zum Wohnmobil geht.

© Womocanis.ch
Womocanis.travel.blog


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