20. Mai 2020
Endlich kommt auch das Feeling dafür auf: Das Wetter spielt mit und die Zahnarzttermine machen Pause
Und so geniesssen wir das erste Mal richtiges Camping-Feeling mit einem ersten Essen unter der Markise



Danach ist noch etwas Fellpflege und ein kleiner Verdauungsspaziergang angesagt. Dabei kommt uns für einmal Jasons Alter zu Gute.



Denn als wir den Campingplatz zu Fuss verlassen, läuft gerade ein Mann mit seinem Boxer vorbei. Während Shadow quickt, „wow ein anderer Hund“, meint Jason „glotz mich nicht so an“. Deshalb überholen wir sie indem wir auf die abgemähte Wiese ausweichen. Aber schon bald hören wir es hinter uns keuchen – der Besitzer ist uns mit seinem Boxer an Flexileine und Halsband gefolgt. Und prompt kommt die Frage: „Darf ich sie ableinen?“. Da ich weiss, dass Shadow dem Boxer auf die sicherlich stürmische Annäherung eine klare Absage erteilen wird, antworte ich mit „Nein“.
Der Besitzer ist aber noch nicht überzeugt und will auch nicht glauben, dass es keine Rolle spielt, dass er eine Hündin hat (keine Ahnung woher er weiss, dass meine Rüden sind
). Erst als ich Jasons Alter erwähne, zieht er wortwörtlich von dannen.



Wenn mir Jemand vor einem Vierteljahr gesagt hätte, dass Shadow tatsächlich so entspannt auf dem Campingplatz sein würde, den hätte ich ausgelacht und gesagt: „Ja, in einem oder zwei Jahren – vielleicht
„. Um so schöner, dass er es immer öfters schafft, für kleine Momente zu ruhen.





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